Frage:
Herr Doellinger, die Insel Spiekeroog möchte im Fährverkehr die Abhängigkeit von Ebbe und Flut verringern und auch bei niedrigen Wasserständen Gäste transportieren. Wie soll das geschehen?Doellinger:
Wir lassen zur Zeit ein Shuttle-Schiff bauen, das im April im Wasser liegen wird. Dieses Schiff hat einen Tiefgang von 60 Zentimetern und wird etwa 75 Menschen befördern können. Das neue Shuttle soll im Normalfall mindestens einmal morgens und einmal abends eingesetzt werden. Genaue Fahrplanvorstellungen gibt es jetzt noch nicht. Wir werden sehen, wie der Bedarf dann tatsächlich aussehen wird. Der Fahrplan der drei größeren Schiffe mit 1,40 Meter Tiefgang wird davon nicht berührt sein.Frage:
Welche konkreten Aufgaben hat das neue Schiff?Doellinger:
Es soll uns helfen, die Schifffahrt zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog flexibler zu gestalten. Bei uns klemmt es immer wieder mal, beispielsweise wenn spezielle Ereignisse sind oder wenn wir Mannschaften hin und her fahren. Da können wir so ein Schiff gut gebrauchen.Frage:
Wissen Sie schon, wann es seinen Betrieb aufnehmen wird?Doellinger:
Es soll auf jeden Fall vor Beginn der Sommersaison für den Einsatz zur Verfügung stehen. Die Planung sieht vor, dass es Ende April fertig ist. Danach wird es noch eine gewisse Probezeit zur Nachjustierung geben. Dabei werden dann alle relevanten Gegebenheiten einschließlich der Sicherheitsfragen auch mit den Kapitänen getestet.thema: Ausbau des Inselverkehrs
Thomas Doellinger, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH
