Genau 65 Schülerinnen und Schüler der Realschule Wildeshausen haben in diesem Jahr am sogenannten Känguru-Wettbewerb im Fach Mathematik teilgenommen. Die Schule war zum zweiten Mal dabei. „Leider konnten wir die Vorjahreszahl nicht überbieten, weil zeitgleich die traditionelle Ski-Fahrt anstand“, bedauerte Schulleiter Jan Pössel. Gemeinsam mit Lehrerin Anke Schneider zeichnete er am Donnerstag in der Mensa die erfolgreichen Teilnehmer aus. Den weitesten „Sprung“ machte Josephine Seidel aus der Klasse 10 c. Sie hatte sieben Mathe-Aufgaben „am Stück“ gelöst. Als Preis erhielt sie ein T-Shirt. Weitere Jahrgangsbeste waren Angelina Eckart (5d), Christoph Dekker (6d), Alec Lüdemann (8d) und Vanessa Klostermann (9b). Angestoßen hatte die Teilnahme der Schule an dem Wettbewerb seinerzeit Beratungslehrerin Christina Schanz.

Um Job und Privates optimal miteinander vereinbaren zu können, müssen flexible Lösungen her. Vor allem Eltern kleiner Kinder wissen, was gemeint ist. Dazu gehören einerseits die Einführung von Gleit- und Teilzeit, aber auch die Bereitschaft, den Mitarbeitern bedarfsorientierte Maßnahmen anbieten zu können. In einer Zertifizierung (bekannt als „Auditierung“) hat sich die Volksbank Wildeshauser Geest bereits 2008 offiziell dazu verpflichtet, den Kurs als familienbewusster Arbeitgeber einzuschlagen. Jetzt, drei Jahre später, erhielt die Bank eine weitere Bescheinigung („Re-Auditierung“) von der Initiative „berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung darüber, dass der Maßnahmenkatalog auch erfolgreich umgesetzt wurde. „Natürlich erfordert das ein großes Umdenken beim Unternehmen, aber letztendlich handelt es sich um eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, sagen Tina Kotara, bei der Volksbank für den Bereich Personalwesen zuständig, und Marketingleiterin Anja Marowsky. „Weniger Fluktuation, zufriedenere Mitarbeiter und nicht zuletzt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sind die Vorteile für die Arbeitgeber“, erklärt Claudia Körner-Reuter, Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Wildeshausen. Sie hofft auf viele weitere Nachahmer, die ebenfalls auf eine familienfreundliche Firmenpolitik setzen wollen.

Die Wildeshauser Liberalen haben am Mittwoch der Firma Kurt Erxleben GmbH & Co. KG einen Informationsbesuch abgestattet. Begleitet wurden sie dabei von der Bundestags-Abgeordneten Angelika Brunkhorst. Damit setzt die FDP ihre Reihe von Firmen- und Vereinsbesuchen fort. Gesellschafterin Cornelia Erxleben und Geschäftsführer Hans H. Breuer stellten das Unternehmen vor. Erxleben ist im wesentlichen Lieferant für die Automobilindustrie und stellt vor allem Metallformen und Metallgehäuse aller Art her. Derzeit sind 180 Mitarbeiter beschäftigt. FDP-Vorsitzender Horst Dietz zeigte sich erfreut, dass sich die Firma Erxleben in Wildeshausen insgesamt gut aufgehoben fühlt.