Hoykenkamp - Keine Klagen an die Politik: Nichts zu meckern hatte am Montagnachmittag Christian Kruse, Inhaber der gleichnamigen Autowerkstatt in Hoykenkamp, gegenüber seiner Besuchergruppe. Zu Gast war die CDU-Fraktion aus dem Ganderkeseer Rat, die im Zuge ihrer regelmäßigen Betriebsbesichtigungen direkt vor Ort fragen wollte, „wo der Schuh drückt“, wie Fraktionsvorsitzender Dietmar Mietrach es im Vorfeld formuliert hatte.
„Ich kenne die Halle noch leer von der Eröffnung“, erzählte Mietrach von dem 2012 in Betrieb genommenen Bau. Inzwischen sind alle Reparaturplätze nahezu dauerhaft belegt. Daher denkt Kruse für seine Werkstatt an der Straße Auf dem Hohenborn bereits über eine Erweiterung nach. Für einen kleinen Anbau an die Haupthalle, der mehr Flexibilität bringen soll, hole er derzeit Angebote ein, berichtete der 43-Jährige.
Unmut von den direkten Nachbarn muss er dabei nicht fürchten, denn das sind er selbst und sein Vater, der zweite Kfz-Meister im Betrieb. Reinhard Kruse hatte die Werkstatt aufgebaut, die Sohn Christian heute führt. Dessen Mutter Rita Kruse und Ehefrau Corinna Kruse sind ebenfalls im Familienbetrieb beschäftigt, beide arbeiten im Büro. Zur Seite stehen ihnen derzeit drei Gesellen, die alle selbst ausgebildet wurden, sowie derzeit ein Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker. Ein weiterer Azubi stößt im Herbst zur Mannschaft.
Kruses Konzept geht derzeit auf. Dafür spricht ein Kundenstamm, der bis nach Hamburg reiche. Auch die Standortwahl im Wohnmischgebiet habe sich bislang bewährt. Von den Anliegern gebe es jedenfalls keine Beschwerden. Zufrieden und ohne Wünsche zu äußern, verabschiedete der Kfz-Meister daher seine Gäste.
