Cloppenburg - Es kann vorkommen, dass Familien in Notsituationen geraten und Unterstützung benötigen. Für solche Fälle gibt es das Projekt „Familienpaten“ des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Cloppenburg.
Ehrenamtliche Paten wie Hiltrud Baumelt, Monika Frerichs und Ingrid Stevens sind es, die deutschen Familien als auch Flüchtlingsfamilien zur Seite stehen und sie in schwierigen Situationen entlasten. Sei es bei der Kinderbetreuung, im Umgang mit Behörden und sozialen Diensten oder wenn es auch einfach nur darum geht, ein offenes Ohr zu haben und Mut zuzusprechen. Die Familienpaten kommen einmal wöchentlich vorbei und stehen ihnen zur Seite. Die Paten entlasten in erster Linie Mütter mit Kindern im ersten Lebensjahr, aber auch ältere Kinder können hierbei betreut werden.
„Ich spreche mit den Familien. Wir tauschen uns aus und klären was benötigt wird“, sagt Stevens, die schon seit gut sechs Jahren als Patin mit dabei ist. Die Familienpaten werden durch eine Sozialpädagogin angeleitet, geschult und begleitet. Zurzeit engagieren sich etwa 30 Paten im Landkreis Cloppenburg. Der Lohn für das ehrenamtliche Engagement sei vor allem der Dank der Familien, so Frerichs. „Ein Lächeln ist Lohn genug“, erzählt sie. Baumelts Hauptintention sei es, Familien in Notsituationen zu helfen. Die Patenschaft ist eine Begleitung auf Zeit, solange es von beiden Seiten gewünscht wird.
Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat, ist am Montag, 7. November, 18.30 Uhr, herzlich eingeladen, im Mehrgenerationenhaus, Löninger Straße 16, an einem Informationsabend teilzunehmen. Anmeldung und Fragen unter
