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Sportforum Fassade wird später grün-weiß

Melanie Hanz

Jever - Der FSV Jever und der Landkreis Friesland gehen nach dem Bau des Kunstrasenplatzes zurzeit den zweiten Schritt zur Verwirklichung ihrer Vision „Sportpark Jahn­straße“: Am maroden Sanitärgebäude am Kunstrasenplatz haben die Sanierungsarbeiten begonnen.

75 000 Euro kostet die Sanierung – finanziert wird die Baumaßnahme komplett vom FSV. „Für diese Investition hat der Verein fünf Jahre lang Geld gesammelt“, berichtete am Freitag Vorsitzender Guido Jaskulska bei einem Ortstermin. Der FSV habe es geschafft, seine Einnahmen zu verstetigen. „Anfangs war der Sportpark nur eine Vision, nun entwickeln wir den Sportplatz an der Jahnstraße nachhaltig“, sagte Jaskulska.

Pultdach aus Metallblech

Das Sanitär- und Umkleidegebäude erhält ein neues Pultdach aus Metallblech, die Lichtkuppeln werden verkleinert. Eingebaut werden feuchtigkeitsgesteuerte Lüftungen, die Fliesenspiegel werden instandgesetzt, die Toiletten erneuert und die Innenräume neu gestrichen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende März geplant.

Jaskulska dankte dem Unternehmen Gebrüder Eggers aus Sillenstede, weil Marco und Thorsten Eggers den FSV nicht nur beim Bau intensiv beraten haben, sondern auch bei der Sponsorensuche geholfen haben. „Die Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv“, betonte Jaskulsa.

Das Gebäude gehört dem Landkreis Friesland. Der wird es dem FSV für die kommenden 20 Jahre zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung stellen. Natürlich wird das Sanitärgebäude an der Jahn­straße in Absprache mit dem FSV auch künftig Schulklassen und anderen Nutzern des Platzes zur Verfügung stehen, betonte Stefan Thöle vom Bauamt des Landkreises. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte er.


330 Mitglieder

Der FSV Jever hat aktuell 630 Mitglieder in 28 Fußballmannschaften und ist damit der größte Fußballverein im Landkreis. „Wir sind ein Stützpfeiler der Gesellschaft – und mit unserem Vorhaben eines Sportparks werten wir Jever auf und machen die Stadt attraktiv für junge Familien“, sagte Jaskulska.

Sobald der „Sportpark Jahnstraße“ realisiert ist, will der FSV den Sportplatz an der Schützenhofstraße aufgeben und komplett an die Jahnstraße umziehen. Entstehen sollen im geplanten Sportpark neben dem bestehenden Kunstrasenplatz ein Kleinfeldrasenplatz und Sportfreianlagen für Leichtathletik. Zudem soll der Großfeld-Rasenplatz saniert werden. In die Pläne ist auch die Stadt Jever eingebunden, die für die Überplanung der Anlage und die Herrichtung der Fläche für die Laufbahn zuständig ist. Entsprechende Gespräche werden zwischen FSV, Landkreis und Stadt geführt.

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