Fedderwardersiel - Die Entwicklung der Landwirtschaft in den nächsten Jahren ist Thema einer Diskussionsveranstaltung im Zuge der Kunst- und Kulturwochen Gezeiten. Sie trägt den Titel „Landwirtschaft in Butjadingen – Zukunft als Herausforderung“ und findet an diesem Donnerstag, 13. September, statt.

Treffpunkt ist um 19.30 Uhr das Museum Butjadingen und Nationalparkhaus in Fedderwardersiel. Willkommen sind alle Interessierten, denen am Erhalt des landwirtschaftlichen Umfeldes in Butjadingen gelegen ist. Gerüchte, denen zufolge die Veranstaltung abgesagt worden sei, widerspricht Renate Knauel, die Vorsitzende des Arbeitskreises Gezeiten. Eintritt wird nicht erhoben.

Diskussionspartner sind Manfred Ostendorf, der Geschäftsführer des Kreislandvolks Wesermarsch,  Frans Jansen-Minßen, der Leiter der Düngebehörde in Oldenburg,  Hendrik Lübben, Landwirt aus Langenriep bei Abbehausen und Vorsitzender des Milchausschusses des Kreislandvolks, sowie  Jürgen Bruns, Betreiber des Biohofs Butendiek in Seefelderaußendeich, und einer der Pioniere der ökologischen Landwirtschaft in der Wesermarsch.

Moderiert wird die Diskussionsrunde von Lucie Meyer-Mönnich. Sie hat sich Gedanken darüber gemacht, dass die Landwirtschaft nach wie vor Butjadingen prägt, die Dorfbewohner aber dennoch nicht mehr viel darüber wissen, was die Bauern umtreibt.

Darüber soll diese Diskussion Auskunft geben. Besprochen werden die Fragen: Wie ist die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe? Was bedeutet es, einen Betrieb zu führen, der ökologischen Anforderungen, dem Tierwohl und den Erwartungen von Verbrauchern zu entsprechen hat, dabei aber auch wirtschaftlich arbeiten muss?


Andere Fragen sollen den Blick in die Zukunft öffnen: Wie schätzen die Diskussionsteilnehmer die Zukunft der Landwirtschaft ein? Und welchen Einfluss wird die zunehmende Digitalisierung haben?