FEDDERWARDERSIEL - „Wir stehen zum Erhalt des Landeshafens Fedderwardersiel. Die Zahlen des Landesrechnungshofes geben aus unserer Sicht keinen Anlass zum Handeln“, teilte Karin Logemann, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, mit. Die Empfehlung des Niedersächsischen Landesrechnungshofes im Jahresbericht zur Haushalts- und Wirtschaftsführung beinhalte weder Neuigkeiten noch Überraschendes.

Es sei bekannt und politisch akzeptiert, dass der Hafen nicht kostendeckend betrieben werden kann. Es seien aber auch die durchweg positiven Zahlen bekannt, die mit dem Krabbenkutter-Hafen an Deutschlands größter Halbinsel in Verbindung gebracht werden. Seine große Rolle im Tourismus und in der Fischerei spiele der Hafen Fedderwardersiel bravourös und mit großem Erfolg, so Karin Logemann.

Es sei die Rede davon, dass der Hafen keine Bedeutung für das Land Niedersachsen habe. In der Wesermarsch falle es nicht schwer, die Bedeutung des Hafens für den Tourismus und für die Fischerei an einer so besonderen Stelle ins rechte Licht zu rücken.

Der Vorschlag, den Hafen zu kommunalisieren, wurde bereits 2006 von der Gemeinde Butjadingen abgelehnt. Wie aus Kreisen des Rates zu erfahren war, gäbe es nach wie vor kein Interesse und keinen Handlungsbedarf, etwas zu ändern. „Der Krabbenkutter-Hafen muss Landeshafen bleiben, dafür wird sich die SPD im Landkreis stark machen“, sagt Karin Logemann.