Schon von außen zeigt eine große Schleife, dass in diesem schönen Haus am Schlossplatz gefeiert wird: In 25 Jahren haben Carola und Peter Fester (56) sich mit ihrem Unternehmen als Raumausstatter einen guten Namen gemacht. Gestartet wurde an der Alexanderstraße, 1983 zog die Firma zum Schlossplatz. Zu jener Zeit gab es zwei Mitarbeiter: einen Polsterer und einen Dekorateur. Inklusive der Chefs sind heute zehn Mitarbeiter für den guten Geschmack im Einsatz. Peter Fester stammt aus Berlin und hat dort im ersten Haus am Platze Raumausstatter gelernt: So sah er viele Villen von Stars und Wirtschaftsmagnaten im Grunewald. 1974 kam er nach Oldenburg zur Meisterschule. Er mochte nicht nur die Stadt, sondern lernte auch seine Frau Carola kennen – und blieb schließlich.
Heute hat das Unternehmen viele Stammkunden, die aus über 5000 Gardinen- und 8000 Möbelstoffen auswählen können. Im ersten Stock am Schlossplatz liegen Polsterei und Gardinennähatelier. Für den Einkauf und die Trends ist Carola Fester zuständig. „Gerade wechselt die Gelb- und Orange-Phase zu Rot“, erzählt sie. „Die Menschen mögen eine warme Ausstrahlung.“
Beiden bedeutet die Ausbildung des Nachwuchses viel: Kammersieger und sogar eine Bundessiegerin belegen den Erfolg. Fester ist auch Vorsitzender der Prüfungskommission des Kammerbezirks Oldenburg.
Heute wird mit großem Programm gefeiert: Preisausschreiben (1. Preis eine Kreuzfahrt), Bratwurst und allerlei Belustigungen für die Kinder, die auch kleine Belohnungen bekommen. Gestern kam schon Oberbürgermeister Dietmar Schütz zum Gratulieren.
Den Heiratsantrag machte Dieter Glowacki (49) seiner Brigitte vor 300 Zeugen: Der Übungsleiter des Tempodroms in der Universität nutzte die Sportstunde, um über Lautsprecher in der Halle seine Liebe zu gestehen. Das war vor neun Monaten, nun wurde geheiratet. Brigitte Glowacki (geb. Otte) und Ehemann Dieter haben sich vor fünf Jahren beim Tempodrom kennen gelernt. Der Heiratsantrag lief übrigens zunächst ins Leere – weil sie nicht in der Halle war. Beim zweiten Anlauf ohne Mikro klappte es dann, und sie sagte „ja“.
