Schortens - Wenn das Dach nicht ordentlich isoliert war oder es durch die geschlossenen Fenster zog, war das vor Jahrzehnten noch kein großes Problem. Inzwischen weiß jeder: Das wird teuer und schädigt auch das Klima. 20 Firmen zeigten am Sonnabend und Sonntag bei der Energiemesse des Landkreises im Bürgerhaus Schortens, wie man sein Haus fürs Energiesparen umrüstet.
Vom individuellen Energiegutachten, Beratung über Finanzierung und über Zuschüsse bis hin zu Wärmedämmung, Dach- und Mauersanierung, Heizungs-, Sanitär- und Solartechnik reichte das Spektrum der vertretenen Firmen. Und viele Bürger nutzten die Gelegenheit, sich in gezielten Gesprächen umfangreich beraten zu lassen.
„Eine energetische Sanierung muss nicht unbedingt sehr teuer werden“, weiß Jörg Wächter von den Wärmeschutzpartnern, die die Messe mitorganisiert haben. „Wir haben durchaus einzelne Kunden, bei denen die Einsparung nach der Sanierung die Kosten für die Sanierung eins zu eins ausgleicht. Das können wir aber natürlich nicht in jedem Fall erreichen“, sagte er.
Was mit moderner Technik möglich ist, zeigte die Firma Badberg im Außenbereich. Eine Heizung für das größere Einfamilienhaus, die nicht nur Wärme, sondern auch gleich Strom produziert, hat sie im Angebot. Damit erreiche man einen Wirkungsgrad von etwa 98 Prozent – davon können große Kraftwerke nicht einmal träumen.
Auch das Regionale Umweltzentrum (RUZ) Schortens war auf der Messe vertreten. Ann Katrin Rabe und Nele Kleinau zeigten am kleinen Modell, wie aus Wind oder aus Licht Energie wird. Was eigentlich eher für die Kinder gedacht war, interessierte aber auch viele Erwachsene.
