Rastede - Die Aufnahme von Arbeit ist der beste Weg zur Integration. Das betonte Werner zu Jeddeloh am Donnerstagabend auf Einladung des FDP-Kreisverbandes Ammerland im „Hof von Oldenburg“ in Rastede. Er ist Vorsitzender des Vereins „Pro Connect“, der sich das Ziel gesetzt hat, Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenzubringen, wie FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms berichtet. Zu Jeddeloh weiß: „Das wird kein Selbstgänger.“
Im Oldenburger Büro des Vereins treffe er derzeit täglich viele gut ausgebildete, arbeitswillige Menschen. Deren Kompetenzen werden zunächst ermittelt, Helfer des Vereins erfassen dann die Daten und kümmern sich zu allererst um den Spracherwerb. Dann könnte man auch prognostizieren, wann die Personen dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.
Der Verein ist damit Pionier. Etwas Vergleichbares gibt es noch nicht. Selbst die Behörden hätten die anfängliche Skepsis abgelegt und schätzten inzwischen die Arbeit der Ehrenamtlichen, sagte zu Jeddeloh. Aktuell entwickele das Oldenburger IT-Unternehmen BTC eine Datenbank, die dabei helfen soll, geschätzte 1000 Unternehmen mit den erwarteten 1500 Geflüchteten zusammenzubringen.
An die Politik richtete zu Jeddeloh einen konkreten Wunsch: Die beteiligten Behörden des Landkreises und der Stadt Oldenburg sollten die Arbeit des Vereins dringend personell unterstützen. Dafür müssten dort Stellen geschaffen werden. Jürgen Drieling, Kreistagsabgeordneter der FDP, versprach, diesen Wunsch positiv zu begleiten.
