Oldenburg - Bildung als Chance? Planbare Flüchtlingsströme? Die Werkstatt Zukunft lädt für Sonntag, 8. November, ab 20 Uhr in der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters am Pferdemarkt dazu ein, über die gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels in der Metropolregion Nordwest zu sprechen.
So viel Zuwanderung wie aktuell gab es seit den 90er Jahren nicht mehr, als innerhalb von fünf Jahren beinahe drei Millionen Spätaussiedler und Asylsuchende nach Deutschland kamen. Auch die Probleme, die mit dem demografischen Wandel verbunden sind, sind vielfältig. Unter Zeitdruck ist diesen nicht beizukommen: Seit 1972 wird in Deutschland mehr gestorben als geboren, heißt es in einer Ankündigung der Werkstatt.
Die Werkstatt Zukunft wird deshalb unter anderem mit Landrat Jörg Bensberg, Vorsitzender der Metropolregion Nordwest, und mit Werner zu Jeddeloh sprechen, der mit „pro:connect“ eine Anlaufstelle für arbeitssuchende Zuwanderer gegründet hat. Ein 17 Jahre alter Flüchtling aus Syrien wird berichten, warum er nach Deutschland geflohen ist. Die Samtgemeinde Barnstorf im Kreis Diepholz stellt sich mit dem Projekt „Leben mittendrin – Innenverdichtung als Chance für ländliche Kommunen“ dem demografischen Wandel. Bürgermeister Jürgen Lübbers informiert über den innovativen Ansatz.
In Oldenburg stellt die Werkstatt Zukunft Wohnprojekte wie das Hermine-Költzschky-Haus in Osternburg vor, die sich generationenverbindendes Wohnen zu erschwinglichen Preisen auf die Fahnen geschrieben haben. Die FabLabs Oldenburg und Bremen fördern mit ihren offenen Werkstätten Kreativität und Erfindergeist sowie Technikbegeisterung bei Kindern und Jugendlichen – den Fachkräften von morgen.
