Hannover - Niedersachsen will eine Grippewelle in den Flüchtlingsunterkünften mit einer Impfkampagne verhindern. Die Impfungen in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften könnten jetzt beginnen, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Sonntag mit. Impfungen sollten auch zum Schutz vor anderen Infektionskrankheiten angeboten werden.

Menschen in Notunterkünften sind laut Robert-Koch-Institut besonders gefährdet, sich mit Grippe zu infizieren, weil sie auf engem Raum zusammenleben. Die Ständige Impfkommission empfiehlt, Schutzimpfungen bei Asylsuchenden früh zu beginnen – am besten innerhalb der ersten Tage in einer Erstaufnahmeeinrichtung. Impfungen stehen auch im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen medizinischen Erstuntersuchung von Flüchtlingen auf dem Programm.