Dearborn - Für Ford stellt sich die Lage in Europa noch dramatischer dar als befürchtet. Im vergangenen Jahr hat der US-Konzern auf dem wichtigen Markt einen Vorsteuerverlust von annähernd 1,8 Milliarden Dollar eingefahren. Für das laufende Jahr geht der Hersteller nun sogar von einem Minus von rund 2,0 Milliarden Dollar aus. 2011 hatte Ford beinahe noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

Grund für den Absturz sind die schwachen Verkäufe auf dem von der Schuldenkrise geplagten Kontinent. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe unsicher, erklärte Ford am Dienstag am Firmensitz in Dearborn nahe Detroit.

Dagegen floriert das Geschäft auf dem Heimatmarkt. Unterm Strich verdiente der Konzern 2012 knapp 5,7 Milliarden Dollar. Der Absatz blieb fast stabil bei 5,7 Millionen Autos.