FRANKFURT - Die Aktie des größten deutschen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland ist am Montag bei ihrer Börsenpremiere nur auf verhaltene Nachfrage gestoßen. Dabei kam sie kaum über den Ausgabepreis von 22 Euro hinaus – der Schlusskurs lag bei 22,24 Euro.

Dennoch ist der größte Börsengang seit mehr als zwei Jahren aus Sicht des Münchner Unternehmens ein Erfolg. Kabel Deutschland (KDG) hat im Zuge des Börsengangs insgesamt 34,5 Millionen Aktien ausgegeben und damit etwa 760 Millionen Euro eingespielt. Die Einnahmen fließen komplett den Eigentümern zu, wie etwa der US-Beteiligungsfirma Providence. Die hochverschuldete KDG selbst wird kein Geld aus dem Börsengang erhalten.