Frankfurt - Im Poker um den Handelskonzern Metro hat der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky einen Bericht über eine mögliche Erhöhung des Gebots zurückgewiesen. „Spekulationen über eine mögliche Anhebung des gebotenen Preises auf 17 Euro sind nicht korrekt“, sagte ein Sprecher des Bieterkonsortiums EPGC um Kretinsky am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt.
Kretinsky und sein slowakischer Partner Patrick Tkac setzten seinen Worten zufolge weiter auf konstruktive Gespräche mit wichtigen Metro-Aktionären.
Am späten Freitagnachmittag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, dass sich Kretinsky und Tkac mit zwei Metro-Großaktionären treffen und eine Erhöhung des Gebots von 16 auf 17 Euro erwägen.
Die im MDax notierte Metro-Aktie dreht nach Veröffentlichung des Bloomberg-Berichts ins Plus und schloss am Freitag den Xetra-Handel mit einem Gewinn von fast neun Prozent auf 15,50 Euro.
