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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Hotel: In Frankfurt sind Zimmer am teuersten

17.04.2018

Frankfurt /Main /Oldenburg Genf ist für Hotelgäste einer Studie zufolge ein besonders teures Pflaster. Die Schweizer Stadt, in der viele internationale Organisationen ihren Sitz haben, führte auch im vergangenen Jahr das Ranking von zwölf europäischen Metropolen an, mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 242,90 Euro pro Nacht.

Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Auf Platz zwei kam Paris (231,30 Euro), gefolgt von Zürich (203,90 Euro). London, Rom und Amsterdam zählten ebenfalls zu den teuren Pflastern.

Die Banken- und Messestadt Frankfurt am Main kam mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 122,10 Euro auf Rang acht. Berlin rangierte mit 95,70 Euro pro Nacht auf Platz zehn des Rankings.

Nach Angaben des Hotelverbandes IHA waren die Nettozimmerpreise im vergangenen Jahr in Deutschland insgesamt im Durchschnitt um 1,3 Prozent auf 95 Euro gestiegen. Damit liege man unter dem Wert des europäischen Auslands. Dieser liege bei 97 Euro (plus 2,5 Prozent), sagte der Verbandsvorsitzende Otto Lindner jüngst in Berlin. Der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung in Oldenburg lag laut dem Hotelportal Hotel Reservation Service, auf Anfrage der NWZ, im ersten Quartal von 2017 bei 86 Euro und damit unter dem gesamtdeutschen Schnitt.

Die Zahl der internationalen Besucher in Europa stieg PwC zufolge binnen Jahresfrist um 8 Prozent. Davon habe die Hotelbranche besonders profitiert. „2017 war ein außergewöhnliches Jahr für den europäischen Hotelmarkt“, sagte Dirk Hennig, Partner bei PwC Deutschland. Vor allem bei Touristen aus den USA, China und zunehmend auch wieder aus Russland würden europäische Reiseziele immer beliebter. Nach Hennigs Einschätzung dürfte der europäische Hotelmarkt in diesem und nächsten Jahr weiter zulegen, aber in etwas moderaterem Tempo. Grund seien weltweit politische Unsicherheiten und Konflikte.

Bei den Übernachtungspreisen spielen auch Währungseffekte eine Rolle. So ist zum Beispiel der Schweizer Franken gegenüber Euro und anderen Währungen vergleichsweise stark. Das macht es für Gäste aus dem Ausland in dem Land teurer.

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Für die Branche war 2017 das achte Wachstumsjahr in Folge: Hotels und Pensionen kamen nach Angaben von IHA zusammen auf 289 Millionen Übernachtungen, knapp ein Viertel entfiel auf ausländische Touristen und Geschäftsleute. Die Zimmerauslastung erhöhte sich laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 62,1 Prozent.

Die steigende Gästezahl führt dazu, dass noch mehr Hotels gebaut werden. In den kommenden drei Jahren seien 695 Neu- und Ausbauprojekte in Deutschland geplant, davon 32 in Berlin, sagte Hauptgeschäftsführer Markus Luthe. Das wären noch einmal rund 100 000 zusätzliche Zimmer. Es stelle sich die Frage, „ob die Nachfrage diesen Kapazitätsausbau tragen wird“.

Manuela Wolbers Redakteurin / Online-Redaktion Ostfriesland
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