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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Tourismus will sich weiter erholen

18.12.2018

Frankfurt Sonnige Aussichten für die Tourismusbranche: Nach einem Top-Jahr gehen Veranstalter und Reisebüros in Deutschland zuversichtlich in die laufende Saison. Zwar haben sich die Konjunkturaussichten eingetrübt, aber dank der historisch guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und kräftiger Lohnzuwächse sitzt den Bundesbürgern das Geld locker. „Die Menschen sind in Urlaubslaune, und kein Indikator deutet darauf hin, dass die Nachfrage sinkt“, sagt Tourismusforscher Martin Lohmann.

Im vergangenen Tourismusjahr 2017/2018 (31. Oktober) sind die Bundesbürger dem Branchenverband DRV zufolge so viel gereist und haben dabei so viel Geld ausgegeben wie nie zuvor. DRV-Präsident Norbert Fiebig sprach in einem ersten Fazit von „einem sehr erfolgreichen Jahr“ für Reisevertrieb und Veranstalter gemessen an den Erlösen. Klassische Reisebüros, Onlineportale der Veranstalter und Internet-Portale mit Pauschalreiseschwerpunkt erwirtschafteten nach Berechnungen der GfK-Konsumforscher ein Umsatzplus von zehn Prozent.

Nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) stehen die Zeichen auch 2019 klar auf Wachstum. „Wachstum ist aber auch in unserer Branche kein Naturgesetz“, betont BTW-Präsident Michael Frenzel. Sollte sich die Konjunktur mittelfristig weiter abkühlen, könnte dies auch den Tourismus treffen.

Doch bislang gibt es dafür keine Anzeichen, obwohl die traditionell buchungsstärksten Wochen im Januar und Februar für das wichtige Sommergeschäft noch bevorstehen. „Schon jetzt zeichnet sich ein guter Saisonauftakt für den Sommer 2019 ab mit einer höheren Nachfrage nach Reisen“, heißt es bei TUI Deutschland. DER Touristik sieht „eine stabile und positive Großwetterlage“.

Mit Frühbuchern für den Sommer macht die Branche bereits gute Geschäfte. Der GfK zufolge liegen Reisebüros und Portale per Ende November fünf Prozent im Plus. Der Branche zufolge profitieren aktuell vor allem die Türkei, Griechenland, Ägypten und Tunesien. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Bundesbürger steht weiterhin Spanien.

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