FRANKFURT - Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler sucht den Schulterschluss zur IG Metall. Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler verpflichtete sich in einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft, Mitbestimmung einzuführen. Sie und ihr Sohn seien auch bereit, einen großen Teil ihrer Anteile zu veräußern und den Gewinn in die Gruppe zurückfließen zu lassen.

Die Banken dürften nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden, verlangte der IG Metall-Chef Berthold Huber. Die Familie Schaeffler müsse Ankerinvestor des strategisch sinnvollen Gemeinschaftsunternehmens mit Continental bleiben. IG Metall und Schaeffler forderten Überbrückungshilfen. Miteigentümer Georg Schaeffler bezifferte die Lücke im Eigenkapital auf 5 bis 6 Milliarden Euro.