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UNTERNEHMEN Freizeitvergnügen unter dem Hallendach

DORIS GROVE-MITTWEDE

FRIEDRICHSFEHN - Kerstin und Frank Wittje aus Jeddeloh I werden in Zukunft die Wettervorhersagen aus einem anderen Blickwinkel als bisher betrachten. „Natürlich finden wir es schön, wenn die Sonne von einem blauen Himmel lacht“, sagt Kerstin Wittje. „Doch aus beruflichen Gründen werden wir uns künftig vor allem regnerisches Wetter wünschen. Denn schlechtes Wetter ist ideales Spielscheunen-Wetter.“

Eine Spielscheune – die erste im Ammerland – wird das Jeddeloher Unternehmerpaar kommenden Sonnabend, 11. August, um 10 Uhr in Friedrichsfehn eröffnen: An der Straße „Am Ortsrand 2“ hat das Paar ein Vorhaben verwirklicht, das aus einer „Kaffeeidee“ entstand. „Vor zwei Jahren haben wir mit Freunden zusammen gesessen, die beklagten, dass es im Ammerland keine Spielscheunen gibt und dass sie mit ihren Kindern immer diverse Kilomter fahren müssten, wenn sie eine derartige Einrichtung besuchen wollten“, berichtet Frank Wittje, der zusammen mit seiner Frau bereits ein Bauunternehmen betreibt.

„Unsere Region war – was Spielscheunen betrifft – ein weißer Fleck“, sagt Kerstin Wittje. Irgendetwas Ausgefallendes hätten ihr Mann und sie immer schon machen wollen, und so habe man die Idee vom „eigenen Spielparadies“ entwickelt, die zunehmend Gestalt annahm. Und das – obwohl alles, war mit Spielscheunen zu tun hatte, Neuland für die Wittjes war.

Schnell arbeitete sich das Paar in die Materie ein. Fast jedes Wochenende wurden Spielscheunen – vor allem im Ruhrgebiet – besucht. Mit von der Partie waren dabei auch die eigenen Kinder, denen eine wichtige Rolle zuteil wurde: Jan (13), Arne (12) und Lina (10) testeten das jeweilige Angebot. Genauestens beobachtet wurden sie dabei von ihren Eltern, denen sie später auch erläuterten, welche Spielmöglichkeiten ihnen gut oder gar nicht gefallen hätten. Derartige Informationen aus „erster Hand“ lieferten Kerstin und Frank Wittje wichtige Anregungen.

Am Ortsrand von Friedrichsfehn – am Rande des Ammerlandes und unmittelbar vor den Türen Oldenburgs – entstand schließlich das 1700 Quadratmeter große Spielparadies, in das die gesamte Famiilie Geld, viel Herzblut und Eigenleistung steckte. Kernstück der Anlage ist ein deckenhoher Spiel- und Kletterturn mit vielen Spielmöglichkeiten und Rutschen. Darüber hinaus gibt es unter anderem Trampoline, eine riesige Hüpfburg sowei einen eigenen Spielbereich für Kleinkinder. „Wir wollen unser Spielangebot stetig erweitern und jedes Jahr eine neue Attraktion anbieten“, sagt Kerstin Wittje. Auch ein Gastronomiebereich wurde unterm Hallendach hergerichtet, damit die tobenden Gäste Hunger und Durst stillen könnten.


In den Schulferien kann das spielangebot ganztägig genutzt werden

Eröffnet

wird „Friedolins Spielparadies“ am kommenden Sonnabend, 11. August, um 10 Uhr. Alle interessierten kleinen und großen Gäste sind herzlich willkommen. Sonnabends und sonntags kann an allen Wochenenden des Jahres jeweils von 10 bis 19 Uhr gespielt und getobt werden. In allen Schulferien ist die Anlage ebenfalls ganztägig von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Während der Schulzeit öffnet die Familie Wittje montags bis freitags von jeweils 14 bis 19 Uhr.

Sonderöffnungszeiten

werden auf Wunsch für die unterschiedlichsten Gruppen (Kindergärten, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen) angeboten. Geschlossen wird die Anlage Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Neujahr.

Die NWZ -Serie stellt Firmen und Unternehmen vor, die als Mittelständler die Wirtschaft in dieser Region voran treiben.

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