FRIESISCHE WEHDE - Wenn Horst Mühlbach sich ehrenamtlich engagieren kann, ist er zur Stelle. Und so war es für den Zeteler auch keine Frage, als er gebeten wurde, die Radwandertouren „Südliches Friesland“ zu begleiten, die in den vergangenen Monaten in einem gemeinsamen Tourismus-Konzept der Gemeinden Bockhorn und Zetel angeboten und von der NWZ unterstützt wurden.

Mühlbach sorgte für die Ausschilderung der Touren durch Geest, Marsch oder Urwald, er war es, der die Wegweiser anschließend wieder abbaute und er stand den Radlern als Pannenhelfer zur Verfügung. Mit einem Kleinlaster, auf dem für arge Notfälle ein Damen- und ein Herrenfahrrad zum Austauschen bereit standen, begleitete er die Ausflüge.

Natürlich war Horst Mühlbach dann am Dienstag im Rathaus Zetel auch derjenige der zum Abschluss der Aktion im Beisein von Anette Haupt-Koch (Tourismus-Büro Zetel), Anneliese Brauer (Tourismus-Büro Bockhorn) Stephan Horschitz (er arbeitet projektbezogen für Bockhorn und Zetel) sowie Imke Segebade (Nordwest-Zeitung Oldenburg) drei Gewinner zog. Ein Gutschein im Wert von 75 Euro geht an Helmut Fischer, Zum Jadebusen 146, Varel. Einen 50-Euro-Gutschein erhält Edith Oetken, Wehdestraße 58, Zetel, und über 25 Euro kann sich G. Varrelmann, In de Broek 20, Varel, freuen. Die Gutscheine können in einem Zeteler Fahrradgeschäft eingelöst werden.

650 Radfahrer hatten sich im Rahmen der Aktion Teilnahmekarten gesichert, um so von den Verpflegungsmöglichkeiten auf den Strecken profitieren zu können. „Aber“, so weiß Anette Haupt-Koch, „es sind auch viele mitgefahren, ohne sich eine solche Karte zu kaufen, das heißt, es waren weit mehr als 650 Teilnehmer.“

Für die Verpflegung hatten Vereine gesorgt. „Dass wir sie mit ins Boot holen konnten, war eine tolle Sache, denn wir hätten die Strecken sonst nicht bewirten können“, sagte Anette Haupt-Koch. Am besten, so wusste Horst Mühlbach zu berichteten, „ist die Klosterhof-Tour gelaufen“, auch wenn hier, wie am Dienstag deutlich wurde, darüber nachgedacht wird, den Radlern mehr Informationen vor Ort zu präsentieren, denn die Klosterhof-Tour soll auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder eingeplant werden.


Ein Minus von hundert Euro steht nun am Ende der Aktion. Das, so Haupt-Koch, sei zwar viel Geld, aber im Hinblick auf das gesamte Projekt akzeptabel. Das Minus wollen sich Bockhorn und Zetel teilen. Und in beiden Gemeinden wird auch schon über kommende Aktionen nachgedacht.