FRIESLAND - An Frieslands Grundschulen läuft das Projekt „EnergiesparKids“ des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) Schortens bereits sehr erfolgreich. Nun soll das Projekt auch auf die Kindergärten im Landkreis ausgeweitet werden. Am Montag fand dazu die Auftaktveranstaltung mit interessierten Kindergärten im Bürgerhaus Schortens statt.
So berichtete Ina Rosemeyer, pädagogische Leiterin des RUZ, über ähnliche Projekte in anderen Bundesländern. Zentrale Botschaft aller Energiespar-Projekte sei, dass „niemand im Dunkeln sitzen und frieren“ darf. Schon durch kleine Verhaltensänderungen könnten aber bis zu 20 Prozent Energiekosten gespart und damit ein beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Wiebke Schönbohm-Wilke stellte als pädagogische Mitarbeiterin mögliche Aktionsschwerpunkte von „EnergiesparKids“ im Kindergarten vor.
In Workshops entwickelten Erzieherinnen weitere Ideen zu „Energie in der Kita“. Sie sollen in ein umfassendes Konzept einfließen, das vom RUZ entwickelt wird. Neben verschiedenen Aktionen in den Kitas gehört auch eine energietechnische Begleitung durch Thomas Myslik vom Energienetzwerk Nordwest zum Projekt.
Finanziert wird der Anschub des Kindergarten-Projekts mit den Fördermitteln von 50 000 Euro, die das Regionale Umweltzentrum gemeinsam mit der Stadt Schortens im Wettbewerb „Klima kommunal“ gewonnen hat. Wie berichtet, war Schortens als „Klimakommune“ ausgezeichnet worden.
Die Kindergärten sollen neben pädagogischer und technischer Betreuung auch direkt von den Einsparungen profitieren: Die im Rahmen der „EnergiesparKids“ eingesparten Energiekosten werden anteilig an die teilnehmenden Kindergärten in Form von Sachprämien oder Gutscheinen ausgeschüttet.
