FRIESLAND - Man könnte es auch so sagen: Die Züchter aus Ostfriesland haben bei dieser Vergleichsschau einen guten zweiten Platz belegt. Die Züchter aus Friesland sind respektabel zweitletzte geworden. Da konnte Landesverbandsvorsitzender Christian Ruhr seine ostfriesische Herkunft nicht verbergen. Gegenseitige freundschaftliche Frotzeleien waren bei der Vergleichsschau zwischen den Kaninchenzüchtern aus Ostfriesland und Friesland angesagt.
Hintergrund: Zum ersten Mal seit 26 Jahren haben die friesischen Züchter die alle zwei Jahre stattfindende Schau gewonnen. Nach 13 Niederlagen in Folge wart ihr dann auch mal dran, kommentierte trocken Focko Stöhr, Vorsitzender der ostfriesischen Züchter.
Was aber eigentlich zählt, das hob Rainer Pfob, Vorsitzender des Kreisverbands Friesland, hervor. In 25 Tieren mit der Bewertung vorzüglich und 38 Tieren mit der Bewertung hervorragend zeige sich das allgemein hohe Niveau aller teilnehmenden Züchter.
142 Tiere aus 37 Rassen hatte die Schau zu bieten. Von Angora weiß über Blaue Wiener, Deutsche Widder, Weiße Neuseeländer bis zu Zwergwidder wildfarben reichte das Spektrum. Dass die Erhaltung dieser alten Rassen ein wichtiges Kulturgut sei, hob Schirmherr Olaf Lies hervor. Die Zucht von Kaninchen diene heute längst nicht mehr der Ernährung, sondern sei ein Hobby, das überwiegend betrieben werde, um die schönen Rassen zu erhalten.
Und da leisteten die Züchter einen wichtigen Beitrag. Auch empfahl er den Züchtern, mit Schulen zusammenzuarbeiten, um auch die Jugend an dieses schöne Hobby heranzuführen.
