NWZ
berichtete).BBS kein Thema mehr
Eigentümer des 33,5 Hektar großen Areals ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Deren Mitarbeiter Hans-Heinrich Schrievers wies darauf hin, dass das Gelände umzäunt ist und deshalb auch keine Gefahr davon ausgehen könne. Deshalb würden auch keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Die Gesamtsituation sei unbefriedigend, wofür Schrievers die Stadt verantwortlich machte. „Die Kommune muss sich bewegen“, sagte Schrievers. Er beklagte, dass die Stadt keiner Zwischennutzung zugestimmt habe. Wenn Leben auf dem Gelände sei, bestehe auch keine Gefahr, wie sie jetzt durch die wiederholten Sachbeschädigungen eingetreten sei.
Bürgermeister Gerd-Christian Wagner erinnerte daran, dass die Stadt sich die Option des Umzugs der Berufsbildenden Schulen habe offenhalten wollen, die letztlich erst im vergangenen Herbst zu den Akten gelegt werden musste. Auch habe die Stadt befürchtet, dass durch die Zwischennutzung (die Rede war von elf Interessenten aus den Bereichen Kfz, Spedition, Computer, Technik) vollendete Tatsachen geschaffen würden, die die Umsetzung eines Konzeptes erschwerten. Wagner: „Das Kasernengelände wird jetzt aktiv von der Bima vermarktet. Wir müssen sehen, wie wir das gemeinsam vorantreiben.“ Freilich sei das auch Sache des Eigentümers, und die Stadt sei bekanntlich nicht der Eigentümer. Mehrere Bürger hätten Vorschläge gemacht: Das Jugendherbergswerk sei angeschrieben worden, es gebe Kontakte mit Planungsbüros und das von dem Architekten Johann Boner vorgestellte Nutzungskonzept mit einem Mix aus Gewerbe, Wohnbebauung und Nutzung eines Teils als Veranstaltungsfläche.
Dienstleistungszentrum
Leider sei die Stadt finanziell nicht in der Lage, „groß einzusteigen“. Wünschenswert seien aber aus Sicht der Stadt eine Veranstaltungsfläche und ein Dienstleistungszentrum. „Im Hintergrund passiert schon was.“
