FRIESOYTHE - FRIESOYTHE - Fachlich kompetente Unterstützung gibt es vom Deutschen Institut der Wirtschaft, die Geschäftsidee mussten die Schülerinnen und Schüler der Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft (Höhere Handelsschule) aus Friesoythe allerdings selber entwickeln. Das dann von ihnen gegründete „Mini-Unternehmen“ digitalisiert nun die unterschiedlichsten Medien.

Wer also die Musik einer Langspielplatte auf CD gebrannt haben möchte, kann den Schülern seine alten Schallplatten anvertrauen. Videos werden auf CD überspielt, Fotos oder Dias digitalisiert oder der Inhalt von Musikkassetten auf CD gebrannt. Jennifer Ortmann (16) ist Schülerin der Höheren Handelsschule und gleichzeitig Geschäftsführerin der Firma. Sie gesteht: „Die Nachfrage hält sich noch in Grenzen. So richtig viele Aufträge konnten wir noch nicht verbuchen.“ Sie setzt gemeinsam mit ihren Mitschülern auf das Prinzip Hoffnung – und auf die Werbung in eigener Sache, die auch über eine eigene Internetseite betrieben wird. Jennifer Ortmann und ihre Mitstreiter rechnen auch mit Aufträgen ihrer Mitschüler in den vielen verschiedenen Schulformen an den Berufsbildenden Schulen (BBS).

Wie in einer richtigen Firma gibt es verschiedene Abteilungen im Mini-Unternehmen der Schüler. So ist Monja Nording (21) für die Verwaltung zuständig, Erika Boxhorn (16) für das Marketing, Karina Hericks (16) für die Finanzen und Marcel Brand-Sassen (16) für die Technik. Um Investitionen in die benötigte technische Ausrüstung tätigen zu können, verkauften die Schüler Anteilsscheine ihrer Firma an Schüler, Freunde, Bekannte und Eltern. Jennifer Ortmann: „Wir lernen dadurch, wie eine Firma im richtigen Leben funktioniert.“

Eine zweite Firma der aus insgesamt 25 Schülern bestehenden Klasse hat ein Mini-Unternehmen gegründet, dass sich mit der Organisation von Veranstaltungen beschäftigt. Diese Schüler haben bereits den BBS-Ball organisiert und bereiten jetzt eine Klassenfahrt vor.

Mehr Infos unter


www.codig-mini.de.tl