FRIESOYTHE - Auch der Blutspende-Sondertermin war sehr gut besucht. Es kamen viele Erstspender.

Von Karin Olliges

FRIESOYTHE - Ein großer Erfolg war der Blutspende-Sondertermin am vergangenen Donnerstag im Friesoyther Feuerwehrhaus. 81 Spender registrierten die Veranstalter der Friesoyther Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „41 davon waren Erstspender. Das ist wirklich ein tolles Ergebnis und mehr als wir uns erhofft hatten“, sagt Bereitschaftsleiter Jens Schlimbach. Dabei waren aber nicht nur Vertreter aus den vier Ortsfeuerwehren, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, dem Krankenhaus St. Marien und dem Polizeikommissariat in Friesoythe dabei. Auch zahlreiche Menschen aus der Bevölkerung nahmen an der Veranstaltung teil. „Einige hatten andere Spendetermine vermutlich wegen Urlaub verpasst. Das konnten sie jetzt nachholen“, mutmaßt der Altenoyther. Er und seine Kollegen versorgten die Lebensspender mit Salaten und Deftigem vom Grill. Gleichzeitig stellten Vertreter der DRK-Bereitschaft zwei neue First-Responder vor. Der Kauf der Maschinen wurde durch Spenden von

Friesoyther Geschäftsleuten ermöglicht. Der automatisierte externe Defibrillator (AED) analysiert selbstständig die Herzaktionen eines Unfallopfers. Dazu legen die Helfer zwei Elektroden unten links sowie oben rechts am Brustkorb an. Hat der Patient einen Herzstillstand, empfiehlt der Vollautomat den Rettungsassistenten mit einer Herz-Druck-Massage zu beginnen. Beim Herzkammerflimmern, einem Fehl-Rhythmus des Herzschlages, „wird durch Stromschläge versucht, die Herzaktionen wieder in die richtige Bahn zu lenken“, erklärt Schlimbach. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Wolfgang Oltmanns ist sehr erfreut über die 5 200 Euro teuren Neuanschaffungen. „Die Überlebenschance bei Schwerverletzten sinkt jede Minute um zehn Prozent.“ Da ist ein schnelles und effektiver Arbeiten wichtig. „Deswegen gilt den Sponsoren der AED–Geräte großer Dank“, so der stellvertretende Bereitschaftsleiter.