FRIESOYTHE - Kurz vor Mitternacht stand Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg auf der Bühne des Forum am Hansaplatz und zählte vor den rund 110 Gästen des Galaabends die letzten Sekunden bis zum Jubiläumsjahr ein. Pünktlich um Mitternacht zündete dann ein riesiger Konfettiregen.
Bei rasanter Partymusik des Acoustic Fun Orchestras hatten sich die Besucher des Forums schon auf ein schwungvolles Jubiläumsjahr eingestimmt. In seiner Ansprache zur Begrüßung hatte Bürgermeister Wimberg noch einmal kurz an das 699. Jahr der Friesoyther Stadtgeschichte erinnert bevor er den Blick nach vorn richtete. Er freue sich auf die vielen unterschiedlichen Jubiläumsaktionen, die nun auf die älteste Stadt im Landkreis Cloppenburg zukämen. Sein Dank galt den Organisatoren, Vereinen, Kirchen, Verbänden und Firmen, die die Stadt bei der Gestaltung des Festprogramms unterstützten.
Darüber hinaus stimmte Wimberg auch die Bürger noch einmal auf die 700-Jahr-Feierlichkeiten ein. Es gelte, dieses besondere Jahr gemeinsam zu nutzen: „Es ist natürlich wichtig, dass Organisatoren tolle Aktionen und Veranstaltungen planen, aber genauso wichtig ist es dass auch alle Bürgerinnen und Bürger das Festjahr aktiv mitgestalten und die Veranstaltungen zahlreich besuchen“, so Wimberg.
Unterdessen hatten sich vor der Countdown-Uhr beim ehemaligen Rathaus Stadtmitte Hunderte Friesoyther eingefunden, die direkt an der Kirche das Jubiläumsjahr begrüßen wollten. Schon kurz vor Mitternacht waren einige Mini-Heißluftballone gestartet worden die bald am Kirchturm emporstiegen und am Friesoyther Nachthimmel von der Feiergesellschaft am Forum sogar für Ufos gehalten wurden. Als kurz vor Jahreswechsel dann Vulkane vor der Countdown-Uhr gezündet wurden, versank die Uhr im entscheidenden Moment in Funkenfontänen und Pulverdampf: „Wir haben nichts mehr gesehen, sondern uns nur auf das laute Zählen des Countdowns der Menge verlassen“, sagte Corinna Berssen, die mit Freunden beim alten Rathaus feierte.
Einen ganz besonderen Partygruß hatten sich die Gastronomen vom Poet, Latino und dem Gästehaus am Stausee für die Feiernden ausgedacht unter den Rathausarkaden schenkten sie gratis Sekt aus. Viele der 500 Gäste der zeitgleich stattfindenden „Black and White“ Silvesterparty im Zelt, die ebenfalls von dem Gastro-Trio organisiert worden war, waren ebenfalls zur Countdown Uhr gekommen.
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