FRIESOYTHE - Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Marien Friesoythe führt in den Sommerferien einen neuen Hilfsgütertransport nach Litauen durch. Mit diesem Transport sollen wieder Menschen der Diözese Kaisiadorys unterstützt werden. Die Sammelstelle wird in der Pausenhalle der Realschule an der Dr.-Niermann-Straße eingerichtet. Spenden können dort am Donnerstag, 22., und Freitag, 23. Juli, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, abgegeben werden. Außerdem wird an gleicher Stelle am Sonnabend, 24. Juli, von 10 bis 12 Uhr sowie am Montag, 26. Juli, von 15 bis 18 Uhr gesammelt werden.

Mit dem Transport sollen vor allem das Kinderdorf in Paparcai, das Krankenhaus und das Gesundheitszentrum in Kaisiadorys, die Einrichtung eines weiteren Hauses für Exerzitien und Bildung und eine Jugendherberge in Guronys sowie Alten- und Pflegeheime, Kindergärten unterstützt werden. Aber auch sehr bedürftige Menschen und kinderreiche Familien, die in ärmlichen Verhältnissen leben, benötigen diese Hilfe. Wie aus Briefen von Bischof Josef Matulaitis an den KAB-Vorsitzenden Johannes Grummel hervorgeht, würden sich die Litauer freuen über Betten, Matratzen, Bettwäsche, Papierwindeln für Erwachsene und Kinder sowie andere Pflege- und Hilfsmittel für kranke und alte Leute. Gefragt sind auch Rollstühle, Toilettenstühle, Haushaltsartikel wie Geschirr, Töpfe und Teller sowie Porzellan. Gern gesehen werden elektrische Geräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger, Mikrowellen- und Elektroherde, Rasenmäher, Fahrräder und Kinderwagen, Schuhe und Kleidung, die allerdings in einem gut erhaltenen, sauberen und tragbarem Zustand sein muss. Auch benötigt werden Putz- und Reinigungsmittel einschließlich Waschpulver. Gebraucht wird alles was in den kirchlich-caritativen Einrichtungen wie Kindergärten, Alten- und Kinderheimen genutzt werden kann.

Für das Haus in Guronys wird ein Harmonium für die Kapelle gesucht. Geldspenden können bei allen Banken und Sparkassen in Friesoythe eingezahlt werden. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Weitere Auskünfte erteilt Johannes Grummel (Telefon  04491/40529).