FRIESOYTHE - Acht Vertreter aus Politik, Kirche und Wirtschaft machten sich an diesem Freitag, 16. März, auf den Weg zum Sozialen Briefkasten nach Friesoythe. Arbeitsbeginn war 8 Uhr. „Wir veranstalten seit fünf Jahren den Josefstag und laden Leute aus der Öffentlichkeit dazu ein, für ein paar Stunden bei uns mitzuarbeiten“, so die Leiterin der Jugendwerkstatt Iris Schulze.

In die drei Bereiche Werkstatt, Möbelauslieferung oder das Training eines Vorstellungsgespräches seien die Gäste eingeteilt worden, sagt Schulze. Der stellvertretende Bürgermeister von Friesoythe, Bernd Möller, fertigte mit dem Auszubildenden Daniel Glagowsky ein Vogelhaus an. „Ich finde die Aktion gut. Ich kenne die Einrichtung ja schon länger und finde es interessant, die Abläufe hier näher kennzulernen“, sagt er und fügt hinzu, dass er häufiger in Werkstätten sei, die Arbeitsweise hier jedoch eine ganz andere sei.

Die Friesoyther SPD-Ratsfrau Renate Geuter engagierte sich gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Franz-Josef Holzenkamp und Pfarrer Lennart Krauel beim Vorstellungsgespräch mit zwei Jugendlichen. „Es ist wichtig, dass es diese Einrichtung gibt“, so Geuter.

Prälat Peter Kossen und BBS-Lehrer Josef Hille fuhren hingegen gemeinsam mit den Jugendlichen Möbel aus. „Hier ist jeder Euro gut investiert“, sagt Kossen. Die stellvertretende Bürgermeisterin aus Bösel, Helga Wienöbst, und der Pastoralreferent Martin Kröger waren beim Bau der Vogelhäuschen behilflich. „Das war ein gutes Miteinander“ , erklärt Kröger abschließend.