FRIESOYTHE - Mit einer kleinen Feierstunde haben der Pflegedienst Reiners und die Hospiz-Gruppe der Malteser Friesoythe ihre Zusammenarbeit, die seit geraumer Zeit besteht, gewürdigt. Die Gruppe der Malteser unterstützt den Pflegedienst bei der Begleitung von Sterbenden.

Bei dem Treffen wurden mit den Mitarbeitern des Pflegedienstes das Aufgabengebiet der Hospizgruppe erörtert und offene Fragen beantwortet. Das gemeinsame Ziel soll laut Martin Reiners sein: „Dass wir bei Schwerstkranken und Sterbenden eine würdevolle Begleitung ermöglichen.“

Reiners erklärte weiter, dass der Dienst auch „in dieser schweren Zeit den Schwerstkranken und ihrer Familie zur Seite“ stehe. Der Sterbende habe ein Recht, von mitfühlenden, sensiblen und kompetenten Menschen gepflegt zu werden, die sich bemühen, seine Bedürfnisse zu verstehen. Reiners: „Es ist uns Herzensangelegenheit geworden, Schwerstkranke und deren Angehörige zu begleiten, wenn die Kraft des Lebens zu Ende geht.“

Die Mitglieder der Hospizgruppe der Malteser, die im Jahr 2001 gegründet worden ist, betreut Kranke und Sterbende zu Hause, in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Sie hat nach Angaben von Gerda Spieker rund 25 ehrenamtliche Mitarbeiter. Spieker ist die Koordinatorin des mobilen Hospizdienstes.

Neben der Stadt Friesoythe gehören auch die Gemeinde Bösel und das Saterland zum Einsatzgebiet der Gruppe.