FRIESOYTHE - Auf der Mitgliederversammlung des Beratungs- und Erzeugerrings Friesoythe und Umgebung in Pollmeyers Bauernstuben hat Vorsitzender Heinz Rolfes darauf hingewiesen, dass die Zahl der Ringberater aufgestockt worden ist, um noch intensiver und leistungsfähiger zu sein. Dabei sei insbesondere für die Rinder haltenden Betriebe etwas getan worden.

Vorgestellt wurde von ihm die neue Gebührenordnung für Erstellung von Anträgen sowie von Beratungsgesprächen. Die derzeitige Situation in der Landwirtschaft schilderte er für die Milchbauern als zufriedenstellend, aber für die Schweinemäster und Ferkelerzeuger als sehr schwierig. Beklagt wurden von ihm die hohen Futtermittelpreise.

In dem Tätigkeitsbericht der Ringberater wies Reinhard Kues darauf hin, dass man für 213 Betriebe Anträge zum Betriebsmanagementsystem gestellt hätte und dass für 367 Betriebe Flächenanträge für die Bezuschussung gestellt worden seien.

Unterstützt wurden die Landwirte bei der Antragsstellung zur Dieselrückvergütung sowie bei den Nährstoffermittlungen der Böden. Zudem gab es viel Zahlenmaterial zur Betriebszweigauswertung und anderem. Rolfes lobte die Beratungskräfte als sehr kompetent.

Kassenwart Josef Feldhaus präsentierte ein positives Zahlenwerk. Auch für das laufende Jahr erwartet er einen finanziellen Überschuss.


Einstimmig wurde eine Satzungsänderung genehmigt. Vorstandsmitglieder können künftig mit 60 Jahren letztmalig gewählt werden. Bei den Teilwahlen zum Vorstand wurden Jürgen Dollberg und Alfons Ennens einstimmig in ihren Ämtern als Beisitzer bestätig. Als Kassenprüfer wurden Hermann Prüllage und Gustav Frerichs von der Versammlung gewählt. Zum Thema „Wachstum – Chancen – Strategien in der Landwirtschaft“ referierte Uwe Bintz Unternehmensberater von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Betriebsstelle Emsland.