FRIESOYTHE - Um das Thema „Friesoythe und das Oldenburger Münsterland in historischen Reiseberichten“ ging es beim ersten heimatgeschichtlichen Vortragsabend dieses Jahres im Friesoyther Rathaus. Referent war der Historiker Dr. Michael Hirschfeld aus Vechta.
Friesoythe taucht laut Hirschfelds Schilderungen in einem Reisebericht erstmals im Jahr 1632 auf. Damals reiste der Landgraf Philipp von Hessen von seiner Residenz in Butzbach nach Aurich zu seiner Braut. Der Leibarzt des Landgrafen, Dr. Georg Faber, verfasste damals ein Reisetagebuch. Danach kam die Hochzeitsgesellschaft am 31. Mai 1632 auch durch Friesoythe. Faber bezeichnete es als „ein Münstersch Städtlein, zwar übel gebaut, darinnen ein kölnisch Garnison liegt, mit einem Graben und Wall in etwas versehen“.
Bildungswerks- und Heimatvereinsvorsitzender Ferdinand Cloppenburg kündigte für den Herbst einen weiteren heimatgeschichtlichen Vortragsabend an, bei dem es um archäologische Funde geht.
