FRIESOYTHE - Heute ist Tag der Lebensspende. Gestern erinnerten Kindergarten-Kinder mit Luftballons an das Thema Blutkrebs.

Von Steffen Szepanski

FRIESOYTHE - Rot wie unsere wichtigen Blutkörperchen strahlten sie noch aus großer Entfernung auf Friesoythe herunter: Die Luftballons, die gestern Kinder aus Kindergärten im ganzen Landkreis Cloppenburg steigen ließen, erinnerten so an ein stets aktuelles Thema. Die im Kampf gegen den Blutkrebs so wichtige Knochmarkspende. Heute ist der „Tag der Lebensspende“, und in sieben deutschen Städten (Bremerhaven, Dresden, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München und Tübingen) wird die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) Werbung für ihr Anliegen machen und die Möglichkeit zur Typisierung anbieten. Ziel ist es, noch mehr Menschen zu finden, die zu einer Stammzellenspende bereit sind.

Im Landkreis Cloppenburg beteiligten sich unter anderen die Kindergärten Gehlenberg, Markhausen, Neuscharrel, St. Johannes Evenkamp, Betreutes Wohnen Petersdorf, Die Arche Barßel, Grüner Hof, St.Raphael Bösel, Heilpädagogischer Kindergarten Altenoythe, Varrelbusch, Josef Kindergarten Beverbruch, Kunterbunt Kellerhöhe, St. Josef Cloppenburg, Anna Cappeln, St. Elisabeth Halen, Unter dem Regenborgen Molbergen, Strücklingen, Zwergenhaus Kampe, St. Bonifacius Benstrup und St. Christophorus Friesoythe. Die roten Luftballons bekamen sie von der DKMS. In Friesoythe unterstützte Bürgermeister Johann Wimberg die Aktion, die in Cloppenburg von der Initiative „Hilfe für Jonas und Andere“ organisiert wurde. Wimberg ließ am Kindergarten Grüner Hof mit etwa 30 Kindern und ihren Erzieherinnen zusammen Luftballons steigen. „Bei Blutkrebs sind oft Kinder und Jugendliche betroffen und es ist wichtig, dass wir an diesem Thema dranbleiben“, sagte er. Kindergarten-Leiterin Margret Moormann berichtete, dass

„die Kinder ihre guten Wünsche gedanklich mit den Luftballons in Richtung Himmel geschickt haben.“

Für die Cloppenburger besteht weiterhin die Möglichkeit, sich jeden ersten Dienstag im Monat zwischen 9 und 12 Uhr im PIUS-Hospital-Oldenburg typisieren zu lassen. Da die Initiative „Hilfe für Jonas und Andere“ aus der Spendenaktion 2004 noch Geld hat, ist dies sogar kostenlos möglich. Wer sich bei seinem Hausarzt typisieren lassen möchte, kann sich das dafür nötige Set zuschicken lassen. Informationen gibt es bei Andreas Schrand unter 04493/919591. Spenden können auf das Konto: Spadaka Friesoythe, BLZ: 280 666 20, Konto Nr. 11 11 11 600 überwiesen werden.