FRIESOYTHE - FRIESOYTHE/KR - Zum Thema „Bio-Gasanlagen – Chance oder Risiko – Welche Auswirkungen ergeben sich für die Stadtplanung?“ referierten im Burghotel vor dem CDU-Ortsverband Friesoythe der CDU-Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp und Dipl.-Ing. agr. Christoph Gers-Grapperhaus von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Gers-Grapperhaus wies daraufhin, dass es im Landkreis Cloppenburg 78 genehmigte Biogasanlagen gebe, 65 davon seien in Betrieb und 13 im Antragsverfahren, insgesamt werden es künftig 91 Anlagen sein. In Friesoythe sind 25 Anlagen in Betrieb, wenn alle Pläne umgesetzt sind, werden es 36 sein.
Franz-Josef Holzenkamp unterstrich, dass der Einsatz erneuerbarer Energien politisch gewollt und für den Klimaschutz notwendig sei. Für die Zukunft sagte Holzkamp den Bau großer Biogaskraftwerke voraus. Man müsse von den Biogas-Hofanlagen weg und hin zu Industrieanlagen. Wegen einer geringer werdenden Wirtschaftlichkeit der Anlagen sieht Holzenkamp das Ende des Booms bei Hof-Biogasanlagen erreicht.
