FRIESOYTHE - Das Baltikum war in diesem Jahr Ziel der neuntägigen Sommerfahrt des Vereins der Landwirtschaftlichen Fachschulabsolventen Friesoythe. Vorbereitet und begleitet wurde die Fahrt von Josef Kleefeld aus Ellerbrock.
Die Busreise startete in Friesoythe und führte am ersten Tag über Frankfurt/Oder bis nach Polen. Dort führte es die Gruppe unter anderem durch die masurische Seenplatte mit ihren über 3000 Seen bis nach Memel (Klaipedia), der zweitgrößten Stadt in Litauen.
Weite Sandstrände
Am dritten Tag folgte der Besuch auf der Kurischen Nehrung. Herrliche, weite Sandstrände und gewaltige Dünenlandschaften prägen hier das Bild. Besucht wurde auch der Ferienort Nidden mit den vielen alten Fischerhäusern.
Nach zwei Übernachtungen führte der Weg weiter nach Riga, der Hauptstadt Lettlands. Dort erfuhren die Besucher viel Geschichtliches über die Stadt, die 1202 von Bischof Albert von Buxhoeveden aus Bremen gegründet wurde und das Zentrum des Deutschen Ritterordenstaates war. Riga gehörte zur Hanse und war eine sehr reiche Stadt, wovon die alten Gebäude noch heute Zeugnis ablegen.
Nach einer intensiven Stadtbesichtigung und einer Übernachtung führte der Weg zurück nach Litauen. In der Nähe von Ukmerge wurde ein 140 Hektar großer Milchviehbetrieb mit 50 Kühen und ebenso viel Jungvieh, einigen Schafen und Schweinen besichtigt. Beeindruckend war die Gastfreundschaft, mit der die Friesoyther von der Familie Kasia Junk aufgenommen wurden.
Weiter führte die Fahrt nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Zum Programm gehörte natürlich auch eine Stadtbesichtigung, dabei beeindruckten neben den vielen Kulturgütern der Altstadt die 26 Kirchen mit der Kathedrale sowie das 1514 erbaute „Tor der Morgenröte“ das Wahrzeichen der Stadt.
Das nächste Ziel der Gruppe war die an der Memel gelegene Stadt Birstonas. Von hieraus führte ein Abstecher nach Kaisiadoris, um Bischof Josef Matulaitis, der schon mehrmals in Friesoythe zu Gast war, zu besuchen.
Über Polen zurück
Von Bristonas trat die Gruppe schließlich die Heimreise an. In Lichen, dem zweitgrößten Wallfahrtort Polens, stand die letzte Übernachtung an, bevor sich die Friesoyther am nächsten Morgen Richtung Friesoythe auf den Weg machten.
