FRIESOYTHE - „Wir alle sind die Museumseisenbahn“, begrüßte Vorsitzender Karl-Heinz Scholz die Mitglieder des Vereins Museumseisenbahn Friesoythe-Cloppenburg auf der Generalversammlung. Jonas F. Kobarg, zuständig für den Bahnbetrieb, und Diplom-Ingenieur Jens Ahlers, zuständig für die Bahntechnik, erläuterten, dass 32 Fahrten und zusätzliche Fahrten zur Kontrolle im Bereich der Bahntechnik gemacht wurden, um den Personenverkehr im Bahnbetrieb zu gewährleisten. Dafür wurden über 2500 Kilometer gefahren
Derzeit hat der Verein fünf Triebfahrzeugführer und vier Rangierbegleiter. Der Fuhrpark sieht folgendermaßen aus: die Kleinlok Kö 5064 „Klaus“, Kleinlok L 1 „Jochen“ und Personenwagen (Bi 37 und VS 111 ). Für Streckenarbeiten steht ein Schwerkleinwagen mit Krahn und Anhänger zur Verfügung.
In Aufarbeitung sind zwei Umbauwagen Typ B 3 yg sowie ein Gepäckwagen. Die Fertigstellung und Zulassung ist für das 2. Quartal 2009 geplant. Dann kann die Kapazität auf 150 Sitzplätze gesteigert werden. „Unsere dritte Lok – die Gmeinderlok Baujahr 1959, die zur Zeit bei noch der Firma Alfers steht – ist kurz vor der Fertigstellung und kommt auf die Schiene“, erklärte Kobarg der Versammlung. „Wir haben 2008 eine guten Job gemacht. Es wurden über 2000 Personen zu allen Anlässen befördert. Betriebsausflüge zu allen Haltestellen ob Staatsforsten, Garrel, Bösel, Friesoythe und Bethen waren der große Renner“, sagte Scholz.
Höhepunkte mit überdurchschnittlichen Fahrgastaufkommen waren zu den Festtagen nach Friesoythe, zu den Euro-Musiktagen nach Bösel und die Bahnsteigeinweihung in Bethen. Schulklassen mit Kindern fuhren mit „Klaus“ in die Bührener Tannen zur Waldschule. Eine 48-köpfige Gruppe des Caritas-Wohnheimes in Friesoythe erlebte einen Adventsausflug mit der Museumseisenbahn.
