FRIESOYTHE - Die Mitglieder des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht feierte das 80-jährige Bestehen des Vereins. Vorsitzender Peter Müller wertete den hervorragenden Besuch als ein Zeichen des Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl der Angler, die ansonsten ja eher alleine in der Natur anzutreffen seien.

Sein Willkommen galt zahlreichen Ehrengästen, unter ihnen der Verbandsvorsteher der Friesoyther Wasseracht, Hans Peckskamp, der Präsident des Landesfischereiverbandes Weser/Ems, Bernd Pieper, MdL Karl-Heinz Bley und der stellvertretende Landrat Antonius Lamping, die Ehrenvorstandsmitglieder Hartwig von Garrel und Heinz Schwantje sowie die Abordnungen mehrerer Nacharvereine. Müller erinnerte in seinem Rückblick an die Vereinsgeschichte.

In enger Zusammenarbeit mit der Friesoyther Wasseracht wurde 1927 auf Initiative von Georg Glup und weiteren 37 Petrijüngern der Verein aus der Taufe gehoben.

Die Kontinuität werde nicht zuletzt dadurch unterstrichen, dass es bisher nur vier Vorsitzende gab: Georg Glup (1927-33), Dr. Fritz Landgraf (1933–63), Anton Warnken (1963–90) und Hartwig von Garrel (1990–2007).

In den 80 Vereinsjahren wurden Sportangler Gruppen in den Gemeinden gegründet, Grundstücke für vereinseigene Teiche erworben, die Fischereigemeinschaft Thülsfelder Talsperre gegründet, ein Fischpass in der Soeste gebaut, neue Laichhabitate für zurückkehrende Salmoniden gebaut sowie eine intensive Fischhege betrieben und eine großartige Jugendarbeit geleistet, betonte Müller. Er wies auch darauf hin, dass der Fischereiverein heute einer der größten und gewässerreichsten Fischereivereine im Weser/Ems-Gebiet sei und rund 2000 Mitglieder zähle.


Peckskamp lobte die großartige Entwicklung des Vereins und betonte, dass bei der „nassen Waid“ ausreichend Platz für alle Angler vorhanden sei, jeder könne sich einen ihm genehmen Platz aussuchen.

Die Fischhege, die von der Wasseracht unterstützt werde, sei einfach optimal, so der Vertreter der Wasseracht. Der Präsident des Landes Fischereiverbandes, der Grüße aus den Nachbarvereinen übermittelte, lobte Friesoythe für ihre hervorragende Jugendarbeit sowie der großen Mitgliederzahl.

Danach eröffnete der Vorstand mit einem Ehrentanz den Festball, zudem auch eine große Tombola mit mehr als 70 Preisen gehörte. Unter anderem waren eine Ballonfahrt, ein Fahrrad, wertvolle Angelausrüstungen und Präsentkörbe zu gewinnen. Für alle Besucher gab es zudem einen Räucheraal.