FRIESOYTHE - Das Bustraining soll vorbeugend helfen, Unfallzahlen zu senken. An Schulbushaltestellen ist das Unfallrisiko besonders hoch.
von thomas haselier
FRIESOYTHE - Gerade für Fahrschüler ist der Schulweg besonders riskant. Um die jüngsten Schülerinnen und Schüler besser darauf vorzubereiten, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Hanekamp Erstklässler der Friesoyther Ludgerischule zum „Bustraining“ geladen.„Wir wollen durch gezieltes Training von richtigem Verhalten das Risiko von Schulbusunfällen senken“, erläuterte Polizeikommissar Heinz Wilke die Initiative der Polizei. Die „rein prophylaktische Maßnahme“ habe schon in den vergangenen Jahren positive Wirkung gehabt, die Zahl der Schulbus-Unfälle sei eher rückläufig.
Die Erstklässler lernten unter Anleitung von Wilke, Lehrerin Annette Hackstette und Busfahrer Heinz-Georg Kemper, nicht einfach aus den geöffneten Bustüren zu stürzen, nicht nebeneinander den Bus zu betreten oder zu verlassen, niemals hinter dem Bus auf die Straße zu laufen, sondern zu warten, bis der Bus abgefahren ist. Auch Verhaltensregeln vor dem Eintreffen des Busses wurden geübt bzw. unterrichtet, wie etwa nicht direkt an der Haltestelle zu spielen oder nach dem Eintreffen des Busses zu drängeln.
