Friesoythe - Schon lange weisen auf der Sedelsberger Straße (K 343) Verkehrsschilder auf Bodenwellen und Straßenschäden hin. Durch den sehr trockenen Sommer im vergangenen Jahr sind die Bodenwellen teilweise noch extremer geworden. Besonders stark betroffen ist der Abschnitt 125 zwischen der Zufahrt zur Straße Am Friesoyther Kanal und etwa in Höhe der Auffahrt zur B 72. Dort wurden die Schadstellen markiert.

Ein Grund für die Straßenmeisterei Friesoythe, die schlimmsten Versackungen jetzt auszumerzen. „Wir machen das komplett in Eigenleistung. Dabei handelt es sich um provisorische Überbrückungsmaßnahmen“, sagt Holger Schaaf, Leiter der Straßenmeisterei in Friesoythe. So soll Asphalt in die tiefsten Löcher eingelassen werden. Dabei handele es sich laut Schaaf jedoch nur um eine kurze Maßnahme, die etwa zwei/drei Tage dauern soll. Da die Sedelsberger Straße sehr schmal sei, müsse diese für die Arbeiten voll gesperrt werden.

„Die Sperrung erfolgt aber außerhalb der verkehrsstarken Zeit, so dass der Berufsverkehr durchkommt“, versichert Schaaf. „Weil wir nur stundenweise arbeiten, wird es keine großartige Umleitung geben. Dort fährt überwiegend regionaler Verkehr, die Fahrer kennen sich aus“, so Schaaf weiter. Geplant ist, die Straße in dem genannten Bereich zwischen der Anschlussstelle C-Port im Zuge der B 72 und der Straße Am Alten Hafen von Dienstag, 4. Juni, bis Donnerstag, 6. Juni, jeweils von 8.30 bis 15 Uhr zu sperren.

Die Sedelsberger Straße ist aber nicht die einzige, die die Straßenmeisterei demnächst in Eigenleistung ausbessert. So werden auch noch zwei Abschnitte der Barßeler Straße (L 832) in Angriff genommen, die ebenfalls markiert wurden. Der erste ist der Abschnitt 40 zwischen der B 401 und der Glittenbergstraße (K 296) zwischen Kampe und Harkebrügge, wo auch die Sperrung erfolgen wird. Hier wird von Dienstag, 11. Juni, bis Donnerstag, 13. Juni, jeweils von 8.30 bis 15 Uhr gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Der zweite Abschnitt (30) befindet sich zwischen Ikenbrügge und der B 401. Dieser wird für die Arbeiten halbseitig gesperrt. Die halbseitigen Sperrungen erfolgen jeweils von Montag, 17. Juni, bis Donnerstag, 20. Juni, von 8.30 bis 15 Uhr.


Schaaf weist aber auch noch daraufhin, dass es sich bei den Terminen um Plandaten handele. „Durch unvorhersehbare Ereignisse kann es zu Abweichungen kommen. Dieses wären zum Beispiel ein unerwarteter zusätzlicher Arbeitsaufwand, Komplikationen während der Ausführung der Arbeiten oder die Wetterverhältnisse“, so Schaaf.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland