Hude - „Alle Jahre wieder“, so Maria Ohlenbusch, Inhaberin des Reformhauses Hude, wird im Januar das Thema Entgiftung vermehrt angesprochen. Seit vielen Jahren nutzten Kunden aus Hude Entschlackungskuren wie „Detox“. „Viele unserer Kunden wiederholen das jedes Jahr.“
Genutzt würden Säfte aus Artischocke und Brennnessel, gemischt etwa mit Tomatensaft, zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts.
„Viele wollen die Energie im Frühjahr nutzen und sich etwas Gutes tun“, sagt Pramoda Sabine Altmann vom Amira Zentrum in Hude.
Die 57-Jährige bietet ab Ende Februar erstmalig eine Entschlackungs- und Entgiftungskur nach Ayurveda in der Gemeinde an. Dazu gehören Yoga, Massagen, therapeutisches Abführen und Einläufe. Auch Mund- und Nasenspülungen gehören dazu. Gemeinsam mit dem Genuss ayurvedischer Küche sollen verstopfte Gefäße und Knötchen in Muskeln behandelt werden.
Dazu gehört auch, auf so manches gewohnte Lebensmittel für einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen zu verzichten: Kaffee und Alkohol, Milch, Fleisch, Eier, Weißmehl und Zucker.
„Das bedeutet aber nicht, dass man hungert. Die ayurvedische Küche ist toll, man lernt viele neue Dinge kennen“, sagt die Therapeutin. Die Küche beinhalte etwa Gemüse in allen Facetten, Hülsenfrüchte und Obst und besondere Gewürze.
„Unser gewohntes Essen wird normalerweise nicht gut verdaut, zum Beispiel Fleisch und Sahne zusammen“, sagt Altmann. Mit den stark verdauungsfördernden Gewürzen der ayurvedischen Küche würden diese Verdauungsreste gelöst.
Die Resultate könnten sich sehen lassen: „Der Teint sieht klarer aus, und der Körper wird beweglicher“, schwärmt die Therapeutin. Dazu verliere man drei bis sieben Kilogramm in drei Wochen. „Wenn man das jährlich macht, ist das wie ein Frühjahrsputz für den Körper.“
Das Huder Fitnessstudio „Fit 4 life“ bietet in diesem Jahr unter anderem „Fit 4 pump“ an. Dabei werden mit Langhanteln verschiedene Übungen durchgeführt.
„Damit kann man den ganzen Körper trainieren und hat eine hohe Körperspannung, damit hat man viel mehr Aktivität als wenn man nur die Arme trainiert“, erklärt Marius Brockmeyer, der das Studio zusammen mit Carsten Rosenthal leitet. Außerdem könnte mit sogenannten Thera-Bändern für Stabilisierung der Muskeln gesorgt werden. Auch hier würden gleich mehrere Bereiche des Körpers trainiert. „Damit erreicht man mehr als mit Isolationsübungen an Geräten“, meint Brockmeyer. Damit könne man so trainieren, wie man sich gerade fühle und so auch um schmerzende Bereiche herum trainieren.
