Hude - Wenn die Temperatur stimmt, beginnen sie, gesteuert von ihren Hormonen, ihre Wanderung zu den Laichplätzen: Kröten, Frösche und andere Amphibien machen sich voraussichtlich in diesen Tagen auf den Weg. Und der ist überaus gefährlich, weil sie oft bei einsetzender Dunkelheit stark befahrene Straßen überqueren und dabei viel zu oft unter die Räder kommen.

In Hude bemüht sich die Nabu-Ortsgruppe mit der Naturschutzjugend (Naju) verstärkt darum, den vielfachen Krötentod auf der Straße zu verhindern. Denn die Krötenbestände sind durch den stetig zunehmenden Verlust von Lebensräumen stark gefährdet, wie Jürgen Boyn vom Nabu Hude berichtet.

Zäune sollen helfen, die Kröten bei ihrer Wanderung zu schützen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde werden Warnschilder aufgestellt. Nach einem ersten Aufruf vor einigen Wochen, Beobachtungen zu berichten, wo Kröten auf Wanderschaft sind, haben sich Naturfreunde beim Nabu gemeldet, so dass die Liste schon länger geworden ist. Neben Burgstraße/Am Huder Bach, Lehmweg, Hermannstraße, Preußenweg und Hochmoorweg ist zum Beispiel das Wäldchen am Neuen Weg neben dem Martin-Luther-Haus dazugekommen, wie auch der Bereich Ladillenweg oder die Linteler Straße in Höhe Friedwald.

Der Nabu bittet weiterhin, noch nicht bekannte Wanderstrecken zu melden unter t   2147 (juergen.boyn@ewetel.net) bzw. bei Fokko Heyn im Rathaus, t   921329.