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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Frühzeitig auf Beruf vorbereiten

08.09.2015

Cloppenburg Die Amcon GmbH hat sich als Softwarespezialist im ÖPNV-Bereich (Öffentlicher Personennahverkehr) für Fahrgeldmanagementsysteme einen Namen gemacht. Jedes Jahr bietet das Unternehmen aus Cloppenburg (30 Beschäftigte) auch Ausbildungsplätze zum „Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung“ und für das duale Studium „Wirtschaftsinformatik B.Sc.“ an.

Um Jugendliche sowie junge Erwachsene frühzeitig und systematisch auf die Berufswahl zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung oder in Form eines dualen Studiums Fachrichtung Wirtschaftsinformatik vorzubereiten und gelungene Übergänge von der Schule in den Beruf zu fördern, hat Amcon ein betriebsinternes Berufsorientierungsprogramm (BOP) aufgesetzt – und bewirbt sich damit um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ .

Durch das Förderprogramm „BOP“ soll „Schülerinnen und Schülern eine Berufsorientierung ermöglicht werden, durch die sie realistische Vorstellungen über die eigenen Fähigkeiten und Interessen entwickeln und erste praktische Erfahrungen im Berufsfeld des Softwareentwicklers sammeln können“, erläutert Amcon-Marketingleiterin Christina Einhaus in der Bewerbung.

„BOP“ setze sich dabei aus mehreren Punkten zusammen. In enger Zusammenarbeit mit den regional ansässigen Schulen öffne das Unternehmen etwa unter dem Motto „Zukunft gestalten“ regelmäßig seine Türen, so Einhaus. Dabei hätten die Schüler die Gelegenheit, sich ein Bild von dem Unternehmen und dem Amcon-Team zu machen.

Zudem würden junge Leute auf Jobmessen wie der Jobmesse Oldenburger Münsterland angesprochen und über die Ausbildungsberufe informiert – immer verbunden mit der Aufforderung, vorab ein Schnupperpraktikum zu absolvieren. Während dieser Betriebspraktika würden die Jugendlichen intensiv von Ausbildungsleiter Jens Kuster betreut. Es gebe eine Einarbeitung in die Theorie und die Schüler würden an kleinere Projekte herangeführt.

Abschließend erfolge ein Feedbackgespräch, das die Kenntnisse, Fähigkeiten sowie Stärken und Schwächen der Praktikanten reflektiere, so Einhaus. „Dabei kristallisiert sich oft schnell heraus, ob die Interessen und Fähigkeiten dem Ausbildungsberuf entsprechen und falls ja, ob das duale Studium eine Alternative zur reinen Ausbildung darstellen könnte“, erläutert sie. Um den Kontakt zu den geeigneten Schülern nicht zu verlieren, biete Amcon zudem die Möglichkeit, neben der Schule an einem Nachmittag in der Woche oder in den Ferien für Amcon zu arbeiten.

„Die Erfahrung zeigt, dass durch die frühzeitige intensive Betreuung und Förderung von Schülerinnen und Schülern die zukünftigen Auszubildenden bereits gute Vorkenntnisse zum Ausbildungsbeginn aufweisen und motivierter wie auch selbstgewusster in die Ausbildung starten“, sagt Einhaus über die Vorzüge von „BOP“. Zudem seien die Auszubildenden bereits mit der Unternehmensphilosophie vertraut und würden das Team kennen – womit als positiver Nebeneffekt die Eingewöhnungsphase entfalle.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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