Cloppenburg - Das Interesse am Tag der offenen Tür beim St.-Pius-Stift ist groß gewesen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über die nun abgeschlossenen umfassenden Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen zu informieren. In den vergangenen Jahren wurden in der Alten- und Pflegeeinrichtung an der Friesoyther Straße 6,5 Millionen Euro in die Errichtung des Erweiterungsbaus und weitere sieben Million Euro in die Sanierung des Stammhauses investiert.

Rundum zufrieden zeigte sich auch Stiftungsvorstand Hermann Schröer. „Wir freuen uns über das rege Interesse. Das Wetter spielt heute mit, und so können die Besucher hier heute einen abwechslungsreichen Tag erleben.“ Der Tag der offenen Tür war Teil der Feier zum 70-jährigen Bestehen der Stiftung St.-Pius-Stift. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst, den der Emsteker Chor „amazing“ musikalisch gestaltete, lud die Cloppenburger Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Helmut Sprenger bei strahlendem Sonnenschein zu einem Platzkonzert ein.

Die Besucher bummelten durch den neugestalteten Garten im Innenhof. Und die jüngeren Besucher freuten sich über verschiedene Spiel- und Mitmachangebote sowie einen Schminkstand.

Die Gäste konnten auch in einen Alterssimulationsanzug schlüpfen und am eigenen Leib erfahren, wie schwierig selbst einfache Bewegungen oder Handgriffe im Alter werden können. Mitarbeiter informierten über das breitgefächerte Wohn- und Pflegeangebot. Mit Rücksicht auf die Privatsphäre der 190 Bewohner fanden geführte Rundgänge durch das frisch sanierte Stammhaus, das Servicehaus und den Erweiterungsbau statt, so dass sich die Besucher ein Bild vom Leben und Wohnen im St.-Pius-Stift machen konnten. „Die Resonanz ist rundweg positiv. Auch das neue Farbkonzept kommt bei den Besuchern und auch den Bewohnern sehr gut an“, freute sich Karin Rolwers, die Besucher durch das Haus führte.

Im Zuge der Sanierung wurde jede Etage farblich unterschiedlich gestaltet, und zusätzlich sind die Etagen und Wohngruppen nach Cloppenburger Stadtvierteln benannt beziehungsweise tragen den Namen örtlicher Straßen. Dieses Konzept dient zum einen der besseren Orientierung, und für die Bewohner wird zusätzlich ein Bezug zur Heimatstadt hergestellt.