Rastede - Das Unternehmen Brötje Heizung in Rastede plant große Veränderungen am Standort Rastede. Die alten Hallen, in denen einst Radiatoren und Stahlkessel gefertigt wurden, sollen abgerissen werden (die NWZ  berichtete). Bis 2018 sollen sie einer sogenannten „Gläsernen Fabrik“ weichen.

Zu einer Informationsveranstaltung lud Brötje Heizung nun Anwohner ein. Etwa 50 Nachbarn kamen auf dem Gelände in der August-Brötje-Straße zusammen, unter ihnen auch Dieter von Essen, Bürgermeister der Gemeinde Rastede (CDU) sowie der Geschäftsbereichsleiter Bauen und Verkehr der Gemeinde, Hans-Hermann Ammermann. Neben grundlegenden Informationen zum Unternehmen informierten Geschäftsführer Sten Daugaard-Hansen und Torsten Panten (Projektkoordinator) über die zukünftigen Veränderungen beim Heizungshersteller.

Insgesamt 4,5 bis 5 Millionen Euro wird das Unternehmen bis 2018 in den Rasteder Standort investieren, um dort eine „Gläserne Fabrik“ zu eröffnen.

„Das Verwaltungsgebäude bleibt so bestehen, wie gewohnt. Die Straßenseite ist also nicht betroffen von den Umbauarbeiten“, erklärt Pressesprecherin Melanie De Filippi auf Nachfrage der NWZ . Die „Gläserne Fabrik“ soll einen besseren Einblick in die Produktionsprozesse ermöglichen. „Es wird alles moderner, gläserner und offener gestaltet“, sagt De Filippi.

Rund 350 000 Euro€ sollen allein in den neuen Logistikbereich fließen. Dieser wird mit modernen Ladebrücken ausgestattet sein, damit der Umschlag von Rohmaterialien und Fertigerzeugnissen weiter optimiert werden kann.


Der Startschuss für den umfangreichen Umbau soll Anfang 2016 fallen, bisher wurden lediglich erste Geschäftsbereiche temporär ausgelagert. „Ziel ist es, den Standort Rastede weiter zu entwickeln und zu stärken“, sagt De Filippi.

Die Anwohner hatten bei der Informationsveranstaltung die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen und Anmerkungen zu äußern.