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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

BOCHUM: Funken Hoffnung bei Nokia-Mitarbeitern

29.01.2008

BOCHUM Knapp zwei Wochen nach der angekündigten Schließung des Bochumer Nokia-Werks mit 2300 beschäftigten sehen die Beschäftigten einen ersten Hoffnungsschimmer. Ein Treffen zwischen Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo und NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) am Montag in Düsseldorf wurde von der IG Metall und dem Betriebsrat als Erfolg gewertet. Ein grundsätzliches „Nein“ sei erst einmal vom Tisch, sagte die Bochumer IG-Metall-Bevollmächtigte Ulrike Kleinebrahm nach dem Treffen. „Unsere Rechnung ist aufgegangen. Politik und Unternehmen haben Gespräche aufgenommen“, unterstrich die Gewerkschafterin.

Der Betriebsrat gehe jetzt davon aus, ebenfalls mit der Geschäftsführung zu sprechen. „Unser Ziel ist, dass unsere Vorschläge geprüft werden“, sagte die Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach. Unter anderem schlage der Betriebsrat Investitionen vor, um bei gleicher Mitarbeiterzahl die Produktion zu verdoppeln. Das wäre eine gleich hohe Produktivität wie in Ungarn, sagte Achenbach.

Bei dem Treffen zwischen Kallasvuo, Thoben und dem Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, Hartmut Schauerte (CDU), war zuvor eine gemeinsame Suche nach „innovativen Lösungen für die Zukunft des Nokia-Standortes Bochum“ vereinbart worden. Das Unternehmen und die Landesregierung wollten zu diesem Zweck sofort ein Arbeitsteam einsetzen. Thoben hatte den Nokia-Manager in ihrem Ministerium getroffen.

Bundes- und Landesregierung legten großen Wert darauf, dass die Nokia-Unternehmensleitung „kurzfristig in ausführliche Gespräche mit dem Betriebsrat eintritt und bereit ist, auch dessen Vorstellungen für den Standort zu erörtern“ heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

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Bund und Land wollten die Suche nach einer positiven Lösung für Nokia und die Mitarbeiter weiterhin konstruktiv begleiten. Dem Treffen müssten weitere Gespräche folgen.

Für 200 Nokia-Mitarbeiter in Bochum zeichnet sich unterdessen bereits eine Lösung ab. Derzeit werde mit einem Konsortium über den Kauf der in Deutschland und den USA angesiedelten Automobilzulieferer-Sparte verhandelt.

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