Zetel - Die „Marktwache“ ist erstmals in der Großraumsporthalle der IGS untergebracht. Dort werden die „angeschlagenen“ Besucher des Zeteler Marktes versorgt. „Es ist alles recht ruhig geblieben“, freute sich Stefan Höfers, Bereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), über die überschaubare Zahl der Einsätze: „Die Besucher haben sich offensichtlich sehr diszipliniert verhalten, so brauchten wir am Wochenende auch nur 15 Patienten behandeln. Am Montag mussten wir keinen Patienten versorgen.“

Doch noch ist der Zeteler Markt nicht vorbei, denn besonders am Mittwoch geht es erfahrungsgemäß besonders hoch her. Höfers: „Da kommt für uns in den neuen Räumlichkeiten die große Bewährungsprobe, weil es schon frühmorgens sehr voll ist, und ab mittags erwarten wir die ersten Einsätze.“ So sei es jedenfalls in der Vergangenheit immer der Fall gewesen. „Nachmittags und in den Abendstunden stellen wir uns auf einen verstärkten Andrang ein“. Höfers: „Ich hoffe natürlich im Interesse aller Beteiligten, dass es auch am letzten Markttag ruhig bleibt und sich die vielen Schaulustigen ebenso diszipliniert verhalten wie zu Beginn des traditionsreichen Volksfestes.“

An diesem Mittwoch versorgen 19 ausgebildete DRK-Helfer die Patienten, die dann je nach Verletzung in die benachbarten Krankenhäuser nach Sanderbusch, Varel, Wilhelmshaven und Westerstede transportiert werden. Zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen stehen zur Verfügung. Die „Marktwache“ ist frühmorgens ab 8 Uhr besetzt. „Wir schließen nachts erst dann, wenn sich das Marktgeschehen auflöst“, betonte der Bereitschaftsleiter weiter gegenüber der Nordwest-Zeitung.

In den vergangenen Jahren war die „Marktwache“ immer im Rathaus auf dem Ohrbült untergebracht. Doch die Enge machte den Einsatzkräften immer mehr zu schaffen. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen zu dem Standortwechsel, der sich bewährt habe: „Wir haben mehr Platz, das kommt nicht zuletzt auch den Patienten zugute. Wir freuen uns über die besseren Arbeitsbedingungen. Ich glaube, wir sollten auch in den kommenden Jahren an dem neuen Standort festhalten.“ Der Standortwechsel sei sehr sinnvoll.