GANDERKESEE - Zu einer Informations-Veranstaltung zum Thema „Welches Stromnetz braucht die Energiewende?“ lädt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Donnerstag, 7. Juli, in den Sitzungssaal des Rathauses, Mühlenstraße 2-4, ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Anlass ist die am nächsten Tag geplante Abstimmung des Gesetzespakets der Bundesregierung zu Atomausstieg und Energiewende im Bundesrat.

Fragen, die sich im Zuge der aktuellen bundesweiten Diskussion und Neuregelung von bevorstehendem Um- und Ausbau der Stromnetze stellen, sollen beim Info-Abend der DUH thematisiert werden: Was bedeuten Atomausstieg und Energiewende für den künftigen Netzum- und -ausbau, was für bereits in der Planung oder Realisierung befindliche Stromtrassen? Was genau steht im neuen Gesetz zur Netzausbaubeschleunigung? Müssen alternative Trassenführungen in die Planungsverfahren einbezogen werden? Welche Änderungen sind bezüglich der gewählten Übertragungstechnologien zu erwarten? Wird die Erdverkabelung auf der 110-Kilovolt-Hochspannungsebene die Regel? Welche Erdkabel-Möglichkeiten sind vorgesehen und wie sieht es bei den 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitungen aus? Und werden Mindestabstände der Leitungen zu Wohnsiedlungen vorgeschrieben?

Referenten der öffentlichen Veranstaltung sind Anne Palenberg, die im Projekt „Forum Netzintegration Erneuerbare Energien“ mitarbeitet, und Dr. Peter Ahmels, Leiter Erneuerbare Energien bei der Deutschen Umwelthilfe.