GANDERKESEE - Um die neue Gestaltung öffentlicher Grünflächen in der Gemeinde Ganderkesee geht es bei einem Dia-Vortrag am Mittwoch, 19. September 2007, 19.30 Uhr, in den Gasthof Witte. Als Referenten haben das Freiwilligen-Forum „Mach mit“ und der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer Heinrich Benjes gewinnen können. Der „Vater“ der gleichnamigen Hecken wird anschaulich darüber informieren, wie öffentliche Grünflächen, zu „Erlebnisflächen“ für Kinder und Erwachsene umgestaltet werden können.

Die hiesigen Ortsvereine sind während einer Veranstaltung im Rathaus darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie über das FreiwilligenForum „Mach mit“ die Möglichkeit haben, sich über die Umgestaltung der gemeindeeigenen Flächen zu informieren und, soweit Bedarf besteht, in einem später folgenden Seminar Pläne für die neue Gestaltung zu erarbeiten. Das Land Niedersachsen unterstützt diese Förderung des ehrenamtlichen Engagements finanziell.

Der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer hat bereits sein Interesse an der Neugestaltung der Plätze beim Speicher in Bürstel und am Dorfplatz in Immer bekundet. Eingeladen sind deshalb alle Dorfbewohner, aber auch weitere interessierte Ortsvereine, Schulen, Kindergärten und Bürger aus der gesamten Gemeinde.

Heinrich Benjes wird anhand von Dias schildern, wie aus einer tristen, wenig einladenden Grünfläche oder einem bisher fantasielosen Spielplatz eine interessante Spielwelt gestaltet werden kann. Benjes gehört dem Arbeitskreis „Holunderschule“ an, der mit Landschaftsplanern und Pädagogen die „kantige Welt“ mit einfachsten Mitteln, Fantasie und Sachverstand lebendiger gestalten möchte. Er will in seinem Vortrag aufzeigen, wo die Urbedürfnisse der Kinder liegen: laufen, klettern, springen, kriechen. Kinder sollen sich verbergen, ausruhen und träumen, buddeln, beobachten, entdecken, sammeln und suchen können.

Im Mittelpunkt dabei: heimische Gehölze in ihrer bunten Vielfalt, die dem Spielplatz, einer Grünfläche, einem Pausenhof und anderen Plätzen „gesunde Lebendigkeit und ein freundliches Gesicht“ geben. Und das alles mit einfachen Mitteln von freiwilligen Helfern.


An einem weiteren Tag kann bei Bedarf unter Mithilfe des Arbeitskreises Holunderschule ein Seminar mit ehrenamtlichen Helfern durchgeführt werden, in dem konkrete und individuelle Pläne für die Neugestaltung von Plätzen erarbeitet werden.