GANDERKESEE - GANDERKESEE/KK - „Einsätze mit Lebensbedrohung waren nicht zu verzeichnen.“ – Das ist die gute Nachricht des DRK von ihrem Faschings-Sanitätsdienst 2006. Allerdings: Die Zahl der Hilfeleistungen war hoch. Zeitweilig (gegen 16 Uhr und zwischen 23 und 1 Uhr) seien „alle Helfer und Rettungsmittel ausgelastet“ gewesen, so Michael Wanzke von der Einsatzleitung.

80 Sanitäter und sechs Ärzte waren ehrenamtlich im Einsatz. Die zehn Fußgruppen versorgten während des Umzuges etwa 80 kleinere Blessuren. 52 Patienten mussten liegend per Rettungs- oder Krankenwagen transportiert werden. 38 Personen wurden auf dem (mit Ärzten besetzten) Hauptverbandsplatz in den Delme-Werkstätten medizinisch versorgt.

Übrigens: Das DRK hatte es auch mit einem „flüchtigen Häftling“ zu tun. Der von der Polizei gebrachte Mann musste von Spielzeug-Handschellen befreit werden.