GANDERKESEE - Viele der fleißigen Helferinnen und Helfer sind seit Jahren dabei. Und dank der vier Veranstaltungs-Abende bekommen auch sie etwas vom Programm mit.
Von Kevy-Ellen Meuser
GANDERKESEE - Die Büttenabende gehen dieses Wochenende in die zweite Runde. Heute und morgen wird in der Steinacker-Festhalle wieder gelacht, geschunkelt, geklatscht, getrunken und gegessen. Mittendrin die fleißigen Kellnerinnen und Kellner, die die Büttenabend-Besucher mit Getränken und Essen versorgen – und aufpassen müssen, dass das Tablett nicht aus den Händen fällt. Arbeiten, wenn andere feiern – oder wie versorgt man 832 gespannte Besucher, ohne dass jemand zu lange warten muss?Walter Thiemann, der Gastronom der Büttenabendveranstaltungen, weiß, dass er sich auf seine Truppe verlassen muss. „Ich achte darauf, dass nur gute Leute dabei sind. Sie müssen nett, freundlich, belastbar und trotzdem schnell sein bei dem, was sie tun“, so Thiemann.
Thiemann beginnt die logistische Planung schon im November. „Das ist kein Kinderspiel“, sagt er, während er einem seiner Angestellten Anweisungen gibt. Es müssen ja schließlich 832 Menschen mit Getränken und Essen versorgt werden, die Toiletten müssen immer sauber sein und das Bier immer kalt. Dafür hat Thiemann insgesammt 42 fleißige Helfer.
Eine ist Nicole Entelmann. Sie ist schon seit 1999 dabei – „bis auf das letzte Mal“, bemerkt sie mit einem Lächeln, denn da war sie schwanger. Die 29-jährige Steuerfachangestellte war durch eine Freundin in das Team von Walter Thiemann gekommen und war von Anfang an begeistert. „Wir sind hier wie eine große Familie“, sagt sie. „Der Grundkern ist immer der selbe und die Atmosphäre ist sehr herzlich“. Die Büttenabend-Bedienung sei sehr anstrengend, da jede Kellnerin ihren eigenen Tisch habe.
„Richtig stressig wird es, wenn innerhalb einer viertel Stunde alle Gäste zusammenkommen. Wir helfen uns dann schon untereinander aber die Gäste müssen zum Teil doch ein bisschen warten“, so Entelmann. Aber da könne man sich bei den Ganderkeseern nicht beschweren: Sie seien verständnisvoll und geduldig. Und wenn der Abend dann vorbei ist, war es doch wieder wunderschön, so Entelmann.
Peter Timmermann ist schon seit elf Jahren dabei und verfügt somit über viel Erfahrung. Der 48-jährige Schlosser steht hinter der Theke, zapft Bier und hilft überall, wo Not ist. „Ich mache jeden Büttenabend mit“, erzählt er. Und da er jeden Tag dabei sei, kenne er das Programm dann nach dem letzten Mal auch, erzählt er lachend. „Ich mach das sehr gerne, weil es einfach Spaß macht“, so Timmermann. Es sei zwar sehr stressig, aber die Atmosphäre sei immer wieder toll.
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