GANDERKESEE - Auf den ersten Blick deutete alles auf ein Feuer oder einen schweren Verkehrsunfall hin. Einsatzbereit standen am Sonnabendvormittag die Fahrzeuge der Ganderkeseer Feuerwehr vor dem Gerätehaus. Doch der Großeinsatz spielte sich diesmal im Gebäude selbst ab: 25 Mitglieder aus allen Abteilungen waren dabei, Teile des Hauses umzubauen und die in Kürze anlaufenden Abriss- und Erweiterungsarbeiten vorzubereiten.

In einem ersten Rutsch habe man bereits im Herbst 2011 begonnen, die ehemalige Hausmeisterwohnung in einen Verwaltungstrakt zu verwandeln. berichtete Ortsbrandmeister Rolf Meyer. Im Februar wurden die neuen Büros in Betrieb genommen.

Der aktuelle, vor zwei Wochen begonnene zweite Großeinsatz erstreckt sich auf drei Sonnabende. Ein Ziel: Der im Osten (zum Aramäischen Zentrum hin) gelegene Anbau war zu räumen. Vorübergehend wurde deshalb die Fahrzeugwaschhalle zum Lager umfunktioniert.

Der (geräumte) Anbau selbst soll in Kürze weichen. Die Handwerker würden in der 20. Kalenderwoche (ab 14. Mai) anrücken, sagte Meyer. Nach dem Abriss werde hier ein Umkleidebereich neu erstellt. Auch wird der Platz bis zum Aramäischen Zentrum zum Parken hergerichtet.

Nach der Fertigstellung wird sich das Szenario bei Einsätzen ändern: Die Aktiven parken quasi hinter dem Gebäude, von hier aus gelangen sie ins Feuerwehrhaus und zu den Fahrzeugen. Die bisherige Regelung, dass ausrückende Fahrzeuge und ankommende Aktive ein und denselben Platz nutzen, gilt als „unfallträchtig“.


Ein anderes Ziel der jetzt laufenden Arbeiten: Der Schulungs- wird zu einem Mehrzweckraum, durch einen Durchbruch in den bisherigen Lehrmittelraum erhält er auch einen Thekenbereich.

Auch wenn alle genannten Arbeiten erledigt sind: „Fertig“ sind die Freiwilligen dann noch nicht. Denn auch der Flur vor dem Schulungsraum sei noch nicht das Nonplusultra, deutete Meyer den nächsten Einsatzort an.